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Ausgabe März/April 2014
Yoga des Herzens


Viele Frauen sind heutzutage auf unerreichbare Schlankheitsideale fixiert, entwickeln ein negatives Selbstbild, haben oft sogar Essstörungen. Ein wesentlicher Baustein zu einem natürlichen und vor allen Dingen wohlwollenden und positiven Verhältnis zu seinem Körper kann Yoga sein. Die Yogamatte ist für Christina Sell ein Platz, auf dem es keine Wertungen, sondern nur Wahrnehmungen gibt – wie fühlt sich mein Körper in dieser konkreten Übungshaltung genau an? Wie weit kann ich gehen? Wo ist meine Grenze? Diese intensive Sicht von Innen macht nach und nach unabhängiger von den Anforderungen und Zwängen des Außen. So geht es hier auch nicht um schwierige Körperhaltungen, sondern um den Schwerpunkt auf die gedankliche Ausrichtung und auf die Herzöffnung beim Yoga – im körperlichen wie auch im übertragenen Sinne. Sich zu konzentrieren, innere Ruhe zu finden, dabei seinen Körper zu spüren, ihn wertfrei zu beobachten, seinen Geist, seine Gefühle mit Aufmerksamkeit zu betrachten. Anschaulich und lebensnah zeigt die Autorin auf, dass Yogapraxis ein Prozess ist, ohne Zwang zur Perfektion oder Höchstleistung, ohne Konkurrenz und sogar ohne das Muss, täglich zu üben. Die Autorin Christina Sell hat einen Master in „Integrative Education“ und ist Yoga-Lehrerin mit einem eigenen Institut in Austin, USA. Sie lehrt eine Synthese verschiedener Stile und legt besonderen Wert darauf, die äußeren Köperstellungen mit der inneren Weisheit des Herzens zu verbinden.


Christina Sell, Yoga des Herzens, 144 S., 2013, 8,99 Euro, ISBN: 978-3-426-87661-9 Knaur TB


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