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Ausgabe Mai/Juni 2020
Die Hoffnung stirbt zuletzt - Hilfe durch Spiritualität in schwerer Krankheit ... von Peter Maier


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© altanaka_AdobeStock

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KGS-Recherche auf den Onlineseiten des RKI: „Nach einer neuen Schätzung des Robert Koch-Instituts wurden 2016 in Deutschland rund 492.000 Krebserkrankungen diagnostiziert. Etwa die Hälfte der bösartigen Tumoren betrafen Brustdrüse (68.900), Prostata (58.800), Dickdarm (58.300) und Lunge (57.500). „Erfreulicherweise beobachten wir für viele Krebsarten eher rückläufige Erkrankungsraten, aber trotzdem steigt die Gesamtzahl der Krebserkrankungen aufgrund der Alterung der Gesellschaft“, betont Lothar H. Wieler, Präsident des Robert Koch-Instituts. Daher wird für das Jahr 2020 eine Zunahme der neudiagnostizierten Krebserkrankungen auf rund 510.000 Erkrankungsfälle prognostiziert.“ Quelle: www.rki.de/DE/Content/Service/Presse/Pressemitteilungen/2019/16_2019.html

Krebs ist die Geißel unserer Zeit. In unserer Gesellschaft gibt es eine zweifache Einstellung dazu: Einerseits hoffen alle, selbst nie mit einer Krebserkrankung konfrontiert zu werden. Man verdrängt diese Thematik also. Wird jedoch etwa bei einer Untersuchung Krebs diagnostiziert, gerät man sofort in eine bis dahin unvorstellbare, kollektiv aufgeladene Angst oder gar Panik. Diese Angst ist sehr verständlich und wohl auch berechtigt. Den ca. 500.000 an Krebs neu Erkrankten im Jahr stehen in Deutschland etwa 250.000 Krebstote gegenüber. Jeder zweite Krebspatient muss daher letztlich mit dem Tode rechnen, auch wenn die Todeswahrscheinlichkeit mit jeder Krebsart sehr variiert. Das ist die ungeschminkte Wahrheit.

Bei Krebs ist die Schulmedizin oft machtlos
Dies ist erstaunlich, da doch die Schulmedizin gerade bei Krebserkrankungen mit ihren härtesten Waffen schießt: mit sehr eindringlichen Operationen, mit starken Körper und Gemüt verändernden Hormongaben, mit Bestrahlungen, bisweilen in hohen Dosen, und mit Chemotherapie. Dies geschieht alles, um die als „böse“ eingestuften Krebs-Wucher-Zellen zu töten und somit möglichst jeden Krebsherd im Körper zu vernichten. In vielen Fällen sind all diese einschneidenden Maßnahmen dennoch vergeblich. Die Todesrate beträgt etwa 50 Prozent.

Kritiker dieser rein technisch-mechanistisch und chemisch ausgerichteten Schulmedizin, die nur die Symptome behandelt, nie aber wirklich nach den eigentlichen Ursachen der Krebserkrankung fragt, meinen, dass die hohe Zahl von Krebstoten teilweise gerade dieser brutalen Art von Medizin und „Heilbehandlung“ geschuldet ist. Denn die Patienten werden irreversibel verstümmelt (durch Operationen), verbrannt (durch die Bestrahlungen) und vergiftet (durch die Chemotherapien); das Immunsystem wird zudem massiv geschwächt (durch alle diese Maßnahmen). Dabei bräuchte man zu einer wirklichen Selbstheilung des Körpers und zu einer grundlegenden Gesundung gerade ein starkes und widerstandsfähiges Abwehrsystem.

Viele Menschen vertrauen unserer Schulmedizin noch immer blind, die vorgibt, als einzige Instanz wirklich helfen zu können und das einzige Heilsystem zu sein, das ausschließlich mit wissenschaftlich anerkannten und damit auch von den Krankenkassen akzeptierten Methoden arbeitet.

Technische Geräte, vor allem bildgebende Verfahren wie zum Beispiel die Magnetresonanztherapie (MRT) oder die Computertomographie (CT) und Biopsien mit anschließender pathologischer Untersuchung stehen dabei in der Diagnosefindung im Mittelpunkt. Auch Operationen werden heute immer aufwendiger und technisch versierter durchgeführt. So hält etwa bei Prostata-Operationen in immer mehr Krankenhäusern die sogenannte „Da-Vinci-Methode“ Einzug: eine den Körper schonende Operation mit Hilfe eines Roboters.

Trotz all dieser sicher weit gediehenen technischen Verfahren sterben weiterhin viele Menschen an Krebs. Auch wenn dies die erfolgsorientierte Schulmedizin nie eingestehen will, muss man feststellen: Sie ist beim Thema Krebs letztlich machtlos. So viele Menschen, die unserer vorherrschenden (Schul-)Medizin vertraut haben, erliegen schließlich doch dem Krebs. Außerdem haben viele Patienten durch die schulmedizinischen Eingriffe und Behandlungen mit bleibenden Körperschäden und Problemen zu kämpfen, die die Lebensqualität deutlich beeinträchtigen. Als Beispiele seien nur Inkontinenz und Impotenz bei vielen Männern nach einer Prostata-Operation genannt.

Wer oder was kann helfen?
Vor diesem Hintergrund wird manchem Patient womöglich zum ersten Mal bewusst, auf welch dünnem Eis er sich gerade bei einer Krebserkrankung bewegt. Denn hier kommt das Vertrauen in die Schulmedizin – in die Ärzteschaft im Allgemeinen und in die Onkologen im Besonderen – an seine harten Grenzen. Bei Krebs versagen die „Götter in Weiß“ mit all ihrem technischen Know-how so oft. Nun wäre es gut, wenn die Betroffenen noch eine andere – höhere – Instanz hätten, an die sie sich mit ihren Sorgen und Nöten und in ihrer (Todes-)Angst, Panik und Verzweiflung wenden könnten. Denn auch der Partner oder die Partnerin sind in der Regel völlig überfordert und können eine solche Instanz kaum sein, wenn es um Leben und Tod geht.

Für manche Patienten ist eine solche Instanz Gott, das Göttliche, eine höhere Macht, das Universum oder wie dieses „Höhere“ auch immer genannt wird. Manche bringen einen solchen Glauben und ein damit verbundenes Vertrauen schon in ihre Erkrankung mit und erfahren dadurch eine innere Stärkung, im besten Fall sogar eine Beruhigung ihres durch Diagnose und Operation aufgewühltes Gemüt. Andere finden erst in der Krankheit neu oder zum ersten Mal zu einem Glauben an eine höhere Macht, der sie all ihre Sorgen, Ängste und ihre Nöte anvertrauen können. Der Satz „Not lehrt Beten“ hat angesichts der hohen Krebs-Todesrate wohl seine tiefe Berechtigung. So erging es auch einem meiner besten Freunde – Martin, 65 Jahre alt (Name geändert). Sein Schicksal hat mich sehr berührt, sein tiefer Glaube auch ...

Der „Fall“ Martin
Nach vielen Jahren entschied sich Martin Anfang März 2019, bei seinem Hausarzt wieder eine Vorsorgeuntersuchung machen zu lassen. Beim Bluttest ergab sich ein etwas erhöhter PSA-Wert, dem in der Urologie bevorzugten Marker, um über einen möglichen Prostatakrebs Auskunft zu bekommen.

Der Arzt riet ihm daher, bei Gelegenheit einen Urologen zur näheren Abklärung dieses Wertes aufzusuchen, was Martin gleich nach Ostern auch machte.

Nach einem kurzen Betasten des Intimbereichs sagte der erfahrene Urologe zu Martin: „Ihre Prostata ist nicht in Harmonie. In ihrer rechten Hälfte ist eine Verhärtung festzustellen.“ Noch dachte sich Martin nichts dabei.

Mit einer Überweisung in der Hand ging es bereits drei Tage später in die Radiologie für eine MRT. Der die Untersuchung begleitende Arzt stellte aufgrund der Bilder einen Knoten im rechten Prostata-Bereich fest und gab diesem die Kategorie „maligne, Stufe 4“. Ein Blick zu Hause in Wikipedia irritierte Martin zum ersten Mal etwas: „Maligne“ bedeutet bösartig, „Stufe 4“ bei Prostata zeigt eine Krebs-Wahrscheinlichkeit von 80 Prozent an.

Der Urologe empfahl Martin daher sofort, zur genaueren Abklärung eine Biopsie zu machen, die einige Tage später bereits durchgeführt wurde. Das Laborergebnis war für Martin dann niederschmetternd: Krebs, nicht nur im bereits diagnostizierten Knoten, sondern weit darüber hinaus. Die ganze Prostata war bereits von Krebszellen befallen. Der Urologe empfahl Martin, sich ganz schnell operieren zu lassen, um einer möglichen Streuung von Krebszellen über die Lymphbahnen in Organe oder Knochen noch zuvorkommen zu können.

Diese Diagnose haute Martin um, die Mitteilung des Urologen war wie ein heftiger Schlag in die Magengrube. Nun endlich erreichte es Gemüt und Verstand, dass er Krebs hatte, Martin konnte diese Tatsache nicht mehr verdrängen. Schlagartig ergriff ihn jetzt die bereits erwähnte „kollektive Angst“, die in unserer Gesellschaft herrscht aufgrund der hohen Todesrate bei Krebs und der furchtbaren, körper-schädigenden schulmedizinischen Maßnahmen dagegen. Die Themen „Todesgefahr“ und „Körperverstümmelung im Intimbereich“ überschwemmten das Gemüt von Martin unkontrolliert, die bisher von ihm stets verdrängten Informationen zum Krebs überfluteten ihn nun heftig emotional: mit Angst, Panik, Angst ...

Was sollte er tun? Wo gab es Hilfe? An wen konnte er sich in seiner Not, die er vorübergehend als Todesnot erlebte, wenden? Der Urologe versuchte ihn zu beruhigen – ohne Erfolg. In gut drei Wochen sollte die Krebsoperation sein. Unmittelbar nach Verlassen der Arztpraxis setzte bei Martin ein inneres Greifen, ja ein Hilfeschrei nach dem Göttlichen ein, denn Martin ist gläubig und hat seit seiner Kindheit ein enges Vertrauensverhältnis zu Gott. Er fühlt sich einerseits in der Tradition bayrisch-katholischer Volksfrömmigkeit zu Hause, hat im Laufe seines Lebens aber zugleich eine ganz eigene spirituelle Haltung entwickelt. Das kam ihm jetzt zu Hilfe.

Heilige Mutter Maria – hilf!
Martin wusste jetzt, was er zu tun hatte. In der Nähe seines Wohnortes liegt ein kleiner Marien-Wallfahrtsort auf einem Berg: Maria Beinberg bei Schrobenhausen im westlichen Oberbayern. Die Kirche zeichnet sich durch ein großes, den ganzen Altarraum füllendes, eher naiv erscheinendes Mutter-Gottes-Bild aus. Maria hält das Jesuskind auf dem Arm, um sie herum ist ein wundervoller goldgelber Mantel gehüllt, der Rest des Bildes ist in beruhigende blaue Farbe getaucht, verziert mit vielen goldenen Ornamenten. Das Gesicht der Madonna strahlt Frieden, sowie eine fast unendlich wirkende Güte und Mitgefühl aus. Schon bei früheren Besuchen der Kirche spürte Martin, wie ihn dieses Madonnenbild magisch anzog.

Nun aber wurde die kleine, stille Kirche, in die sich während der Werktage nur selten einzelne Pilger verirren, zu einem Zufluchtsort für Martin. An einem der nächsten Nachmittage fuhr er ganz allein zu „seiner“ Göttlichen Mutter in Maria Beinberg, setzte sich in eine der vorderen Kirchenbänke und blickte das Altarbild zunächst still an. Doch dann brach es aus ihm heraus: Er klagte der Göttlichen Mutter, die er jetzt in dem Marienbild sah, all seine Verzweiflung, seine momentane innere Not und seine Ängste. Maria in dem Bild war für ihn ein Ort, an dem er in direktem Kontakt mit dem Göttlichen kommen konnte, ja die Madonna war nun der weibliche Aspekt des Göttlichen selbst für ihn, der man all seine Nöte hingeben konnte. Nach etwa einer Stunde bekam Martin immer mehr den Eindruck, dass ihn Maria verstand und ihm bei allem, was kommen würde, beistehen wollte. Er spürte ein tiefes Vertrauen zur Göttlichen Mutter in sich einströmen. Dann gab er bei ihr ganz offiziell folgende drei Bitten auf:
„Göttliche Mutter, bitte schenke mir die Gnade und den Segen, dass die Operation erfolgreich und gut verläuft.
Göttliche Mutter, bitte schenke mir die Gnade einer umfassenden Heilung aller inneren und äußeren Wunden nach der Operation.
Göttliche Mutter, bitte schenke mir die Gnade, dass der Krebs vollkommen verschwindet und dass ich komplett frei von allen Krebszellen werde. Danke, Amen!“

Martin empfand seine Bitten als ganz „realistisch“. Denn die beiden Seitenwände der Kirche von Maria Beinberg hängen von unten bis oben voll mit Votivtafeln, auf denen die Probleme der Gläubigen bildlich „geschildert“ werden. Darunter steht meist einer der beiden Sätze „Maria, bitte hilf!“ oder „Maria hat geholfen!“. Um seinen drei Bitten mehr Gewicht zu geben, schrieb sie Martin in das am Altar aufliegende „Pilger-Buch“; außerdem zündete er am Lichterbaum vor der Kirche drei Kerzen an und „besprach“ jede Kerze mit einer seiner Bitten. Innerlich viel ruhiger und gefestigter verließ Martin nach etwa zwei Stunden diesen spirituellen Ort, der schon von so vielen anderen Menschen energetisch aufgeladen war, weil sie hier seit mehreren Jahrhunderten inbrünstig flehten oder ebenso inbrünstig Danke sagten.

Glaube kann Berge versetzen
Nun kann man natürlich fragen: Ist das alles nur Budenzauber, Volksverdummung oder reine Autosuggestion, was ein Martin oder viele andere Menschen erleben, die sich in ihrer Not in ähnlicher Weise an Maria, an Gott, das Göttliche, die universelle Kraft oder an einen Heiligen wenden? Meine erste Antwort darauf ist: Wenn diese Glaubenshingabe hilft, tiefes Vertrauen zu erfahren, ist sie immer richtig. Denn Vertrauen muss man haben, wenn man solch heftige Ereignisse wie eine Krebsdiagnose auch nur irgendwie verarbeiten oder eine bevorstehende Operation durchstehen will, ohne größeren seelischen Schaden zu nehmen. Vertraue kann auch auf den Körper wirken.

Sodann sollte man das Bibelwort Jesu ernst nehmen, dass „Glaube Berge versetzen kann“. Sicher hat Jesus diesen Ausspruch im übertragenen Sinn gemeint. Er wollte damit aber zum Ausdruck bringen, dass dem, der unerschütterlich glaubt, alles möglich ist im Leben. Kann man also mit einem solch tiefen Glauben in Gott auch von einer Krebserkrankung geheilt werden – egal ob mit oder ohne die üblichen schulmedizinischen Maßnahmen? Ja, davon bin ich überzeugt. Denn Glauben bedeutet Vertrauen. Wenn jemand sich in seiner Not ganz Gott übergibt und ihn um Führung und Heilung bittet, dann erreicht dieses Vertrauen als wichtige emotionale Information auch sofort die Körperebene und kann dort den Schalter zur Gesundung umlegen – in jeder einzelnen Zelle, gerade auch in den Krebszellen. Wir Menschen sind eben ein untrennbares Einheitswesen aus Körper, Geist und Seele. Womöglich würden mir jetzt viele Schulmediziner, vor allem Urologen und Onkologen, widersprechen. Dass diese meine Ansicht aber nicht völlig aus der Luft gegriffen ist, bestätigt u. a. auch die Ärztin Dr. Kelly A. Turner in ihrem aufsehenerregenden Buch „9 Wege in ein krebsfreies Leben. Wahre Geschichten von geheilten Menschen“, von dem ich zum Schluss berichten will.

Gelebte Spiritualität beeinflusst die Heilung positiv
Dr. Kelly A. Turner ist US-amerikanische Forscherin, Dozentin und Beraterin auf dem Gebiet der Integrativen Krebsforschung. Ihr Forschungsschwerpunkt ist die Radikalremission bei Krebs. Über 20 Jahre hinweg hat sie die Krebspatienten ausfindig gemacht und dann über lange Zeiträume begleitet, die eine sogenannte „Spontanremission“ erlebt haben, also eine aus Sicht der Schulmedizin angeblich sehr selten auftretende, unerklärliche Heilung. Frau Turner hat über 100 solche Patienten ausführlich interviewt. Sie wollte herausfinden, was diese gemacht haben, um schließlich vom Krebs geheilt zu werden.

Bei keinem der Patienten erfolgte die Heilung von selbst, wie die Schulmedizin Glauben machen möchte. Die an Krebs Erkrankten haben vielmehr alle ein ganzes Bündel von Maßnahmen ergriffen, um wieder gesund zu werden. Daher spricht Dr. Turner auch von „Radikalremission“. Insgesamt konnte sie bei ihren Interviewpartnern 75 verschiedene heilsame Faktoren eruieren. Davon traten neun Faktoren bei allen Patienten in gleicher oder ähnlicher Weise auf (Daher auch der Titel „9 Wege in ein krebsfreies Leben“). Die von ihr gefundenen Faktoren lauten wie folgt:

Die Ernährung radikal umstellen; die Kontrolle über die Gesundheit übernehmen; der eigenen Intuition folgen; Kräuter und Nahrungsergänzungsmittel nehmen; unterdrückte Emotionen loslassen; positive Emotionen verstärken; soziale Unterstützung zulassen; starke Gründe für das Leben haben.
Der letzte Faktor lautet: „Die spirituelle Verbindung vertiefen“. Eine spirituelle Rückbindung der Patienten kann also einen entscheidenden Einfluss bei der Heilung von Krankheiten im Allgemeinen und von Krebs im Besonderen haben. Frau Turner führt in diesem Zusammenhang u. a. mehrere wissenschaftliche Untersuchungen an, die sich mit der gesundheitsfördernden Wirkung von Meditation auf den Körper von Patienten befassen. Und Meditation ist eine spirituelle Übung in allen großen Religionen.

Es existieren Studien, die den direkten Effekt von Meditation auf das Immunsystem untersucht haben. Das Ergebnis einer Untersuchung war, dass die Zahl der produzierten Virus-Antikörper ansteigt, je mehr man meditiert ... Bei einer anderen Studie zum Immunsystem konnte nachgewiesen werden, dass Meditation die Telomeraseaktivität in bestimmten Immunzellen erheblich steigert ... was in Anbetracht der Bekämpfung einer Krebserkrankung äußerst förderlich sein kann.

Und wie ging es mit Martin weiter? Die erste Bitte (erfolgreiche Operation) wurde bereits erfüllt. Die zweite Bitte (Gnade einer umfassenden Heilung) ereignet sich für ihn gerade. Dieser körperliche Heilungsprozess der Operationswunden, die wohl ein ganzes Jahr dauern wird, gibt Martin die Kraft, auch der dritten Bitte an die Göttliche Mutter zu vertrauen: der vollkommenen Heilung vom Krebs. Für Martin ist daher seine tiefe Verbindung mit dem Göttlichen wesentliche Grundlage seiner Heilung. Zumindest für ihn kann Glaube tatsächlich Berge versetzen ...





Peter Maier ist Lehrer für Physik und Spiritualität, Autor.
Infos auf www.initiation-erwachsenwerden.de

Literatur des Autors im Verlag Epubli Berlin:
„Initiation – Erwachsenwerden in einer unreifen Gesellschaft. Band I: Übergangsrituale“, ISBN 978-3-86991-404-6
„Initiation – Erwachsenwerden in einer unreifen Gesellschaft. Band II: Heldenreisen.“, ISBN 978-3-86991-409-1
„Schule – Quo Vadis? Plädoyer für eine Pädagogik des Herzens“, ISBN: 978-3-95645-659-6


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