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Ausgabe März/April 2015
Neue Wege natürlicher Heilung. Erkenntnisse des Biophysikers Dr. Andreas Kalcker

In Bezug auf die Entstehung und somit auch auf die Heilung von Erkrankungen findet seit Jahren ein Paradigmenwechsel statt. Traditionelle Heilverfahren erfahren seit Jahren eine Renaissance, doch auch neue Forschungsergebnisse, etwa aus der Biophysik, wer

Der Biophysiker Dr. Andreas Kalcker ist einer der Wissenschaftler, die ihre Forschungen seit Jahren darauf richten, Ursachen von Krankheiten neu zu beleuchten, um andere, nachhaltige Lösungen zu finden. Seine Therapieansätze führten bereits zu spektakulären Heilerfolgen, insbesondere bei Autismus. Die zentralen Fragen dieses Wissenschaftlers drehen sich darum, was genau pathologische Veränderungen im Organismus ausmachen und welche Konsequenzen das hat mit Blick auf den gesamten Stoffwechsel und alle damit in Verbindung stehenden Prozesse.
Nach Ansicht von Dr. Kalcker wurden bislang - und werden immer noch - verschiedene Sachverhalte in der Wissenschaft falsch interpretiert, was zu falschen oder zu nur zum Teil richtigen Schlussfolgerungen führt. Generell sei es üblich, Theorien zu entwickeln, die nicht nur eine, sondern mehrere Ursachen für das Entstehen von Krebs in Betracht ziehen. Hinter all diesen Theorien verberge sich vielleicht ein Funken Wahrheit, doch das Verweisen auf einzelne mögliche Ursachen, ohne einen Zusammenhang klar definieren zu können, führe eher zu mehr Verwirrung als zu mehr Transparenz. Rauchen, Alkohol, Ernährung, Gene, Strahlung, Pilze, Gifte, Schwermetalle, oxidativer Stress – das alles, so Dr. Kalcker, könne eine Rolle bei der Entstehung von Krankheiten spielen, doch oft werde die Bedeutung von Parasiten dabei nicht berücksichtigt.
Nahezu jede Theorie lässt sich auch widerlegen – je nach Blickwinkel und Forschungsansatz. In einigen Kreisen wird oxidativer Stress als elementare Ursache von Dysfunktionen im Organismus angesehen. Gemeint ist damit das Vorhandensein von zu vielen so genannten „freien Radikalen“, die sich auf den pH-Wert des Körpers auswirken und sein Milieu verändern. Bisher wurde oxidativer Stress wesentlich für Krankheiten verantwortlich gemacht. Einfach ausgedrückt sind freie Radikale Moleküle, denen ein Elektron fehlt, das sich diese Moleküle dann woanders holen, um wieder komplett zu werden. Das heißt, sie reagieren mit anderen Substanzen im Körper, „klauen“ sich dort das fehlende Elektron, wo es dann wiederum fehlt, wodurch ein neues freies Radikal entsteht. Einer, der diese Theorie teilweise widerlegte, ist Prof. Dr. Michael Ristow von der ETH (Eidgenössische Technische Hochschule) Zürich. Seine Forschungsergebnisse lassen den Schluss zu, dass die „bösen“ freien Radikale sogar lebensverlängernd wirken können. Fallweise könne, so Prof. Ristow, oxidativer Stress eine Zelle sogar widerstandsfähiger machen.
Das Milieu, das im Organismus vorherrscht, ist wesentlich dafür zuständig, wann welche Faktoren Krankheiten erzeugen und wann nicht. Und entscheidend für das Milieu ist u.a. der pH-Wert. Er ist ein Maß für die Wasserstoffionenaktivität und sagt aus, ob ein Organismus eher sauer oder eher basisch ist. Permanente Übersäuerung, da sind sich viele Wissenschaftler einig, ist ein entscheidender Cofaktor bei der Entstehung von Krankheiten.
Krankheitserreger und Gifte sind naturgemäß eher „sauer“.
Davon ausgehend, dass die Natur, und somit auch jeder Organismus, bestrebt ist, ein Gleichgewicht herzustellen, sei oxidativer Stress (Oxidation) eine Art Plan B vom Körper, um eine Balance zu schaffen bzw. wiederherzustellen, so Dr. Kalcker. Zusammengefasst: Kurzfristiger oxidativer Stress hilft dem Körper, saure Gifte in basische Produkte zu verwandeln, um Übersäuerung zu verhindern. Dr. Andreas Kalcker stützt sich u.a. auf die Erkenntnisse von Prof. Ristow.
Für Dr. Kalcker geht es bei der Erforschung von Symptomen und deren Eliminierung darum, die möglichen Ursachen und deren Wechselwirkungen zu untersuchen, gegebenenfalls zu eliminieren und den Organismus dabei zu unterstützen, ein Milieu herzustellen, bei dem Heilung möglich ist. Dabei setzt er unter anderem auf die Anwendung von Chlordioxid (CD) - auch als MMS (Multiple Mineral Supplement) bekannt, eine Chemikalie, die sehr differenziert eingesetzt auf positive Weise oxidativen Stress verursachen kann.
Auch Autismus ist für Dr. Kalcker keine irreversible neurologische Erkrankung, sondern ursächlich auf einen Parasiten im Darm zurückzuführen, die so genannte Parasitäre Vaccinose. Durch Parasiten werde, so Dr. Kalcker, die Funktion des Vagusnervs tangiert. Er ist der größte Nerv des Parasympathikus und verbindet das Zentralnervensystem mit dem Endokrinen Nervensystem. Diese beiden Nervensysteme kommunizieren über Botenstoffe, so genannte Neurotransmitter. Die Kausalkette zwischen Symptomen und Heilung geht dabei über die Eliminierung des Parasiten, u.a. durch Chlordioxid und darüberhinaus sauer wirkende Gifte wie u.a. Schwermetalle aus dem Körper zu entfernen und den Organismus durch eine entsprechende Diät sowie fallweise durch die Substitution von Nährstoffen zu unterstützen.
Parasiten dürften bei vielen, wenn nicht bei allen Erkrankungen eine Rolle spielen. Das Fatale daran ist nicht nur, dass sie dem Organismus essentielle Nährstoffe wegnehmen und ihn mit schädlichen Stoffwechselprodukten belasten, sondern auch, dass Parasiten ihren Wirt aufgrund elektromagnetischer Effekte verändern. Dieser Sachverhalt lasse sogar den Schluss zu, so Dr. Kalcker, dass Depressionen wesentlich durch Parasiten verursacht würden. Dazu käme, dass Parasiten Bakterien und insbesondere Schwermetalle beherbergen würden, was sie quasi zu einer Art trojanischen Pferden und zu Antennen werden ließe. Letzteres wiederum sei besonders fatal in Bezug auf zunehmende Elektrosmogbelastungen. Inwieweit welche Krankheiten maßgeblich durch Parasiten hervorgerufen oder begünstigt würden, könne man daher nur vermuten. Entsprechend hoch sei der Forschungsbedarf.

Die Autorin Beate Wiemers, geb. 1962, ist freie Journalistin und lebt in Bremen. Weitere Infos über die Arbeit von Dr. Kalcker auf www.andreaskalcker.com, ein Interview mit Prof. Dr. Vogt zu finden auf www.youtube.de unter dem Suchbegriff „Chlordioxid (CDS)“.


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