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Ausgabe Januar/Februar 2007
Autorität - Von Weisen und Halbwaisen

Interview mit dem spirituellen Lehrer OM C. Parkin von Michael Gleich.

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Michael Gleich: Wir wollen über Autorität sprechen. Das scheint jedoch in der deutschen Gesellschaft kein Thema zu sein. Politiker führen nicht, Chefs wollen am liebsten die Kumpel ihrer Angestellten sein, Eltern erziehen nicht mehr.


OM C. Parkin: In der Tat beobachte ich im geistigen Kollektiv des Westens, insbesondere im deutschen, ein Autoritätsvakuum. Wir erleben einen Rückschlag der Historie als Folge des massiven Missbrauchs von Autorität in der Vergangenheit.


Was ist da passiert?

Das deutsche Kollektiv war seit jeher auf die Vaterfigur fixiert. Aber nicht nur das deutsche, sondern alle christlich geprägten. Im Christentum spielt die mütterliche Energie (z.B. in Form der Mutter Gottes) eher eine Nebenrolle. Einhergehend mit dieser Fixierung finden wir im Christentum eine beispiellose Gewaltausübung, quer durch die Geschichte, gerichtet vor allem gegen andere Religionen. Diese Gewalt ist eine zwangsläufige Folge davon, dass Gott in der von Gläubigen interpretierten Lehre des Christentums meist mit "Gottvater" gleichgesetzt wird und "Gottvater" ist meist nur ein anderer Begriff für das Über-Ich. Das Über-Ich, von Sigmund Freud treffend so benannt, ist eine Instanz des Ich-Geistes, die sich als höhere, göttliche Autorität ausgeben kann. Im Namen der vermeintlich höchsten Autorität, des Über-Ichs, reisten Christen in alle Welt, um anderen Völkern ihren religiösen Willen aufzuzwingen. Sie gaben vor, den einzig wahren Glauben zu besitzen und waren überzeugt, die "Heiden" vor der Hölle zu retten. Selbstgerechtigkeit ist ein typisches Erkennungsmerkmal des Über-Ichs und das Christentum war und ist stark von dieser Eigenschaft besetzt. Das Christentum hat also eine lange Geschichte von Autoritätsmissbrauch. Die grausamste Form von Autoritätsmissbrauch hat Deutschland in der Zeit des Zweiten Weltkriegs erlebt. Für die Nazis existierten keine Menschen, sondern ausschließlich Bürger als Sklaven einer allmächtigen Staatsmacht. Durch die kollektive Projektion eines mächtigen, missbrauchtreibenden Über-Ichs, das die Menschen angenommen haben, entsteht eine Staatsmacht, die ein dunkles Eigenleben entwickelt. Jeder einzelne Bürger besitzt keine innere Autorität mehr, die von ihm abgespaltene Autorität liegt jetzt beim "Staat". Für den Menschen, der sein Über-Ich mit seinem dunklen Herrschaftsanspruch abgegeben hat, besteht der scheinbare Vorteil darin, dass er auch die Verantwortung losgeworden ist. Mit der starken Fixierung der Nazis auf idealisierte Vaterbilder ging gleichzeitig eine gewaltsame Unterdrückung der weiblichen Seele und ihrer fühlenden Empfänglichkeit einher.



Ist die Fixierung auf der einen Seite zwangsläufig mit der Unterdrückung der anderen gekoppelt?


Die Geschichte zeigt genau das. Nicht-integrierte Gesellschaften sind entweder patriarchal oder matriarchal ausgerichtet. Die Dominanz des Patriarchats in den westlichen Gesellschaften reicht Jahrtausende zurück. Die eine Seite wird verehrt, die andere abgespalten. In einer integrierten Gesellschaft, oder einem integrierten Individuum gibt es weder eine Fixierung auf das Mutterbild noch eine auf das Vaterbild. Nur so können männliche und weibliche Kräfte in einer natürlichen Dynamik miteinander sein.



Ist Autorität wirklich so eindeutig eine männliche Tugend?


Ich würde Autorität nicht als Tugend bezeichnen. Autorität ist die führungsgebende Präsenz, die der männlichen Seele entspringt. Sie entspricht einer dienenden, also führungsnehmenden Qualität in weiblicher Präsenz. Zwischen diesen beiden gibt es keinerlei Hierarchie. Wohlgemerkt, ich spreche nicht von Männern und Frauen, sondern von männlichen und weiblichen Qualitäten. Sie treten, in unterschiedlicher Verteilung, in Personen beiderlei Geschlechts auf.



Diese Klarstellung ist wichtig, Feministinnen könnten sonst eine spirituelle Neubemäntelung des alten Machismo wittern...


... weil Rationalisten solche Aussagen ausschließlich intellektuell verstehen, und nicht als Hinweis auf archetypische Qualitäten der Seele, die über das Persönliche hinausgehen. Der Grundfehler besteht schon darin, aus politischer Sicht zwischen Männern und Frauen zu differenzieren. Das beruht auf einer beschränkten Einsicht. Nicht Männer unterdrücken Frauen. Es ist sogar falsch, zu sagen: Das Männliche unterdrückt das Weibliche. Der eigentliche Patriarch in der Innenwelt der Menschen ist der denkende Geist mit seiner Instanz des Über-Ichs. Er bemächtigt sich sowohl der männlichen als auch der weiblichen Seele und tut ihr Gewalt an. Normale Menschen kennen diesen Geist nicht und haben keine Ahnung, mit wem sie es im Innen zu tun haben.




Kann man Autorität erwerben, beispielsweise durch Wissen oder hervorragende Leistungen?


Autorität ist keine persönliche Seins-Qualität, sie kann deshalb auch nicht erlernt oder erworben werden. Vielmehr handelt es sich um eine unpersönliche Kraft, die zur Verfügung steht, wenn die Begrenzungen und Interventionen des persönlichen "Ich" aus dem Wege geräumt sind. Nur Wissen aus zweiter Hand wird erworben. Wahres inneres Wissen wird freigelegt. Es war schon immer da.



Obwohl es wenige Menschen auf der Welt gibt, die ohne dieses "Ich" leben, sehen wir um uns herum Anzeichen von Autorität, etwa im Verhalten von Top-Managern, Unternehmern, Politikern.


In solchen Personenkreisen sehen wir auf den ersten Blick tatsächlich viel männliche Autorität. Aber diese Form hat oft nur wenig Substanz. Ich möchte das an einem Beispiel verdeutlichen. Ich mache mit Erwachsenen in den Mittvierzigern, die ein Training zum "Inneren Kind" besuchen, in der Regel einen Test. Ich lasse sie aus dem Bauch heraus das emotionale Alter eines jeden Anwesenden schätzen. Das Erstaunliche ist, daß wir über Jahre hinweg auf den gleichen Mittelwert kommen - unter fünf Jahre. Das ist natürlich kein wissenschaftlicher Wert, aber ein Hinweis darauf, wie es um echte Autorität in unserer Gesellschaft bestellt ist. Besser wir verzichten darauf, das emotionale Alter vieler Politiker oder Manager zu bestimmen.



Also hat Autorität etwas mit Erwachsenwerden zu tun?


Ja, nur: Wo gibt es Erwachsene? Als Jugendlicher dachte ich: Erwachsen ist man, wenn man zehn Jahre älter ist als ich. Jahre später das gleiche Gefühl: Erwachsen - zehn Jahre später. Irgendwann wußte ich: Es gibt "den Erwachsenen" gar nicht, so wie mein kindliches Ich ihn sich vorgestellt hatte. Dafür aber Millionen von Kindern, die in erwachsenen Körpern leben. Das gilt auch für viele Politiker und andere "Führungspersönlichkeiten" dieser Gesellschaft. Gerade weil sie sich nie ihrem "Inneren Kind" zugewandt haben, agieren diese Staatslenker erschreckend kindlich. Ihre Autorität ist eine Fassade, die jedes "Ich", jeder denkende Geist, errichten kann. Dahinter jedoch herrscht Hohlheit und Leere. Das finde ich bei Debatten im Deutschen Bundestag bestätigt, wo sich zeigt, wie unfassbar kindlich unser Land oft regiert wird.



Die werfen mit Lehm aufeinander, nehmen sich gegenseitig die Spielzeuge weg, führen sich als maßlose Schreihälse auf...


Genau, und um das zu kaschieren, bauen sie eine Scheinautorität auf, die ausreicht, um vor einem wenig anspruchsvollen Publikum, das nur die Abwesenheit von wahrer Autorität kennt, als Führungsperson auftreten zu können.



Ende der Sechziger Jahre gab es aus soziologischer Sicht einen Paradigmenwechsel in Sachen Autorität. Anstelle einer unterdrückenden Moral trat eine libertäre Moral. Die Achtundsechziger kämpften für anti-autoritäre Strukturen. War das aus Ihrer Sicht eine Zäsur?


Nein. Das ist für mich ein Teil des ewigen Pendelns zwischen zwei Polen innerhalb ein und desselben Themas. "Autoritär" und dann "anti-autoritär" sind nur äußerlich Gegensätze. In Wirklichkeit hat sich nichts geändert: Nach wie vor dominiert in unserer Gesellschaft die Vermeidung echter innerer Autorität: Einer Autorität der Mitte, einer Autorität des Herzens. Es hat einige Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg gedauert, bis die eigentliche Substanzlosigkeit zur Schau getragener männlicher Autorität schleichend nach außen drang und sichtbar wurde. Das war so, als müsste sich das Kollektiv erst einmal von einem Trauma erholen. Erst jetzt, in den vergangenen fünf Jahren, erleben wir eine Woge von Vergangenheitsbewältigung in der Auseinandersetzung mit dem Zweiten Weltkrieg. Dabei erweist sich das Konzept von Autorität als massiv mit Schuld belastet. Es gibt kaum noch ein positiv besetztes Bild von Autorität, weder im gesellschaftlichen noch im spirituellen Sinn. Wenn Deutsche in Umfragen gefragt werden, welche Führungspersönlichkeit sie für weise halten, dann kommt Ihnen als erstes der Dalai Lama, aber keine westliche Führungspersönlichkeit.



Sehen Sie einen direkten Zusammenhang zwischen Autoritätsverlust und Gewalt?


Der denkende Geist, der den normalen Menschen beherrscht, muss innere Gewalt anwenden, um echte Autorität zu verhindern. Sie würde ihm bei seiner Machtausübung in die Quere kommen. Im integrierten Zustand stünde jedem Mann - bleiben wir der Einfachheit halber auf der äußeren Ebene - eine natürliche Autorität zur Verfügung, als natürlicher, unpersönlicher Ausdruck des Männlichen. Wenn ein Mann aus der Identifikation mit seiner schuldbelasteten Geschichte heraus diese Autorität jedoch nicht nimmt, muss er Gewalt aufwenden, um echte Autorität gleichzeitig zu verhindern und zu imitieren. Scheinautorität ist die Folge innerer Gewaltanwendung. Menschen vergewaltigen ihr Gefühlsleben, verstellen ihr natürliches Wesen, sie haben Angst vor natürlicher Autorität, vor ihrer natürlichen inneren Größe. Jemand, der Scheinautorität aufbaut, unterdrückt aber nicht nur seine eigene Gefühlswelt. Er bekämpft sie auch bei anderen Menschen, denn in ihnen erkennt er wie in einem Spiegel seine eigenen bedrohlichen Gefühle.



Rütteln auch gesellschaftspolitische Bewegungen wie der Feminismus an der männlichen Autorität?


An der männlichen Scheinautorität, ja. Aber die meisten sogenannten Feministinnen leiden ja an der gleichen, männlichen Scheinautorität. Führende Persönlichkeiten im Feminismus sind Männer. Innerlich. Es ist gar keine vom Weiblichen ausgehende, sondern eine stark von männlichen Anteilen bestimmte Bewegung. Wir haben mehrere tausend Jahre in patriarchalen Strukturen gelebt. "Patriarchal" übersetze ich hier mit "Dominanz durch männliche Scheinautorität." Die Menschen wurden beherrscht von einem Denken, das "Männlichkeit" komplett fehlinterpretiert hat. Vielleicht könnte ich den 2. Weltkrieg als ein letztes, pervertiertes Aufbäumen des Patriarchats bezeichnen. Dennoch war in jeder Gesellschaftsform, die man als Patriarchat bezeichnen kann, immer auch - neben aller männlicher Scheinautorität ein Kanal zu natürlicher männlicher Autorität offen. Derzeit erleben wir eine wirkliche Umwälzung: das Ende des Patriarchats. An dessen Stelle tritt immer stärker eine Sphäre der Geschlechtslosigkeit. Wir leben heute in einer zunehmend androgynen Gesellschaft, in der sich Männer und Frauen aneinander angleichen, nicht äußerlich, sondern im Denken. Das ist die logische Konsequenz einer fortschreitenden Entfremdung von männlichen und weiblichen Urkräften, die direkt mit dem Herzen des Menschen in Kontakt stehen. Ein vom Herzen getrennter Geist jedoch ist ohne Geschlecht.
Genau deshalb wenden sich mehr Menschen nach innen. Und vielleicht auch anders herum: Das Ende des Wachstums kann auch als Hinweis dafür verstanden werden, dass wir als Kollektiv nicht mehr den unbedingten Willen, den Enthusiasmus haben, unsere ganze Lebenskraft auf Arbeit, Expansion und Konsum zu richten. Das rein materialistische Denken läuft aus, erschöpft, kraftlos. Die Devise ‚Leben ist Arbeiten' und das kleine Glück, der Jahresurlaub, ist für viele nicht mehr identitätsstiftend. Das Glücksversprechen des Materialismus schlägt früher, oder später immer in Enttäuschung um. Meist ist es eine Sinnkrise, die Menschen erst auf den Weg der Seele führt.



In der Spiritualität geht es um unbegrenztes Bewusstsein und Freiheit. Doch eine Kinder- und Jugendpsychologin, die ich kenne, nannte als Hauptursache dafür, dass ihre jungen Klienten neurotisch würden: Eltern, die keine Grenzen setzen! Hört sich die Forderung nach Grenzen für Sie als spirituellen Menschen nicht schrecklich an?


Im Gegenteil. Grenzen zu setzen ist eine Ausdrucksform natürlicher Autorität. Es ist ein Teil unerlässlicher Strukturbildung. Dagegen ist der Versuch, Grenzsetzung zu unterlassen, weil man ein Konzept von Liberalität und anti-autoritärer Erziehung verfolgt, eine sehr durchsichtige Ausweichbewegung der Eltern, um eigene innere Konflikte mit innerem Autoritätsmissbrauch zu vermeiden. Kinder stellen permanent die Frage, was in einem Moment geht und was nicht. Ihnen dies nicht zu sagen, ist eine Art Antwortverweigerung, die zu Desorientierung führt.



Die anti-autoritäre Strömung, die mit der ´68er-Generation begonnen hat, hat in der Kindererziehung beispielsweise bewirkt, dass Eltern und Lehrer nicht mehr schlagen. Das ist doch ein gesellschaftlicher Fortschritt.


Weniger Gewalt in den Familien ist natürlich eine relative Verbesserung. Aber heute bricht die Gewalt halt woanders aus, nämlich z.B. zwischen den Kindern. Die massiv zunehmende Brutalität in Schulen halte ich für eine direkte Folge der anti-autoritären Ideologie, bzw. des generellen Autoritätsvakuums, in welchem wir uns gesellschaftlich-spirituell befinden. Hier tritt eine grundlegende Respektlosigkeit gegenüber jeglicher Autorität zutage. Wenn es keine Autorität mehr gibt, wer sollte auch Respekt vor ihr lernen?



Aber hinter der "langen Leine" in der Erziehung steht ein guter Wille: Kinder sollen soviel Freiheit wie möglich haben.


Eine nur scheinbar gute Absicht, die durch Unwissenheit an der Wirklichkeit vorbei geht, in der immer widersprüchliche Kräfte zusammenwirken. Im natürlichen Zustand balancieren sich die grenz-setzende Kraft des Männlichen und die grenzenlose, auflösende Kraft des Weiblichen miteinander aus. Doch für den rein rationalen Geist gibt es immer nur "entweder-oder". Entweder Grenzen setzen als rigides Konzept oder grenzenlose Freiheit gewähren, wozu dann womöglich gehört, dass ein kleines Kind eben nachts um ein Uhr ins Bett geht, wenn es das möchte. Später als Erwachsene sagen sie dann in der Therapie: Ich hätte mir so gewünscht, dass mein Vater mir Grenzen gesetzt hätte. Kinder sind wie ungeformte Tonfiguren, die langsam aber sicher von menschlichen Händen liebevoll in Form gebracht werden. Kinder erwarten Antworten, männliche wie weibliche, jeweils zu seiner Zeit.




Viele Kinder wachsen heute ganz ohne Vaterfiguren auf. Bei allein erziehenden Müttern, in Kindergärten mit Erzieherinnen, in den Grundschulen ist die Mehrheit der Lehrer ebenfalls weiblich. Was bedeutet das für die spätere Entwicklung?


Die Nichtanwesenheit eines Vaters ist einer der möglichen Gründe für Fehlentwicklungen von Kindern, die als Erwachsene maßlos werden und starke Süchte entwickeln. Sie machen sich breit und okkupieren Räume, die ihnen nicht gehören, entwickeln Egos, die sich wie Krebsgeschwüre ausbreiten. Ich sehe eine Generation heranwachsen, die eines Tages die Geschicke dieser Gesellschaft bestimmt, die zunehmend entfremdet ist von jeder Form natürlicher, männlicher Autorität. Wenn ein Mensch allerdings den inneren Weg betritt, so verliert seine Geschichte mehr und mehr an Bedeutung. Die Vaterfigur ist in Wirklichkeit eine innere Figur und es gibt keinen Menschen, der diese Figur nicht kennt. Sie ist ein Archetyp der Seele. Dieser Archetyp ist von der Liebe nicht getrennt - und die Liebe ist immer unschuldig.



OM C. Parkin ist spiritueller Lehrer, Philosoph, Autor mehrerer Bücher und Begründer des halbjährlich erscheinenden advaitaJournal. Er machte im Alter von 27 Jahren eine tiefgreifende Erfahrung des Erwachens und lehrt seitdem in der stillen Tradition des Advaita (Nicht-Zweiheit). Diese Tradition widmet sich der Erforschung des Ich-Gedankens und seines Ursprungs mit der Frage: Wer bin ich? www.om-c-parkin.de



Michael Gleich hat sich als Wissenschaftspublizist darauf spezialisiert, komplexe Themen anschaulich und spannend zu vermitteln. Zu seinen zahlreichen Publikationen gehören die Bücher "Mobilität Warum sich alle Welt bewegt", "Life Counts Eine globale Bilanz des Lebens" und "Web of Life. Die Kunst vernetzt zu leben". Er wurde ausgezeichnet u.a. mit dem "Publizistikpreis Mobilitätsbedürfnisse" der Alcatel SEL Stiftung und zweimal mit dem Medienpreis Entwicklungspolitik, verliehen vom Bundespräsidenten. Seine Arbeiten wurden als "Wirtschaftsreportage des Jahres" und "Wissenschaftsbuch des Jahres" preisgekrönt.



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