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Ausgabe März/April 2006
The Journey

Brandon Bays “The Journey” – eine Methode, um sich mit emotionalen Verletzungen auseinanderzusetzen. Jane Atterbury informiert über die Hintergründe.

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Im Jahre 1992 wurde bei Brandon Bays im Alter von 38 Jahren in der Gebärmutter ein Tumor von der Größe eines Basketballs diagnostiziert. Ihr Arzt riet ihr zu einer sofortigen Operation. Aufgrund ihrer fünfzehnjährigen Erfahrung auf dem Gebiet Gesundheit und alternative Heilung war Brandon fest davon überzeugt, dass sie ohne die Hilfe konventioneller Medizin und ohne Operation von dem Tumor geheilt werden könne. Und sie hat Recht behalten: Nach sechseinhalb Wochen war der Tumor spurlos verschwunden.

Deepak Chopra
Brandon hatte sich jahrelang mit den neuesten Erkenntnissen auf dem Gebiet der alternativen Gesundheit beschäftigt und war anfangs schockiert, dass trotz all ihrer Bemühungen und ihres Wissens – sie ernährte sich rein vegetarisch, wohnte am Meer, trank nur gefiltertes Wasser, absolvierte ein tägliches Fitnessprogramm, führte eine befriedigende Ehe und war von ihrer Arbeit ausgefüllt – so etwas passieren konnte. Zu diesem Zeitpunkt beschäftigte sie sich auch mit der Arbeit von dem Endokrinologen Dr. Deepak Chopra, der die Theorie der zellulären Heilung vertritt. Er geht davon aus – das ist wissenschaftlich nachgewiesen –, dass sich die verschiedenen Zellen im Innern der Körpers in unterschiedlicher Geschwindigkeit regenerieren. So erneuert sich die Magenschleimhaut in ca. drei Tagen, bei Hautzellen sind es drei Wochen und bei Augenzellen weniger als 48 Stunden. Wenn sich diese Zellen also ständig regenerieren, ist es fraglich, warum eine im Januar von Krebs befallene Leber auch im Juni noch verkrebst ist, obwohl sich die Zellen bereits zum wiederholten Male regeneriert haben. Chopra geht deshalb davon aus, dass in den degenerativen Zellen eine traumatische Erinnerung gespeichert ist, die von der Zelle vor ihrem Absterben an die nächste Zellgeneration weitergegeben wird. Er hat zahlreiche Fallstudien aufgestellt und herausgefunden, dass Menschen, die eine Krankheit erfolgreich bekämpft haben, zwei gemeinsame Merkmale aufweisen: Erstens war es ihnen gelungen, mit ihrer körpereigenen Intelligenz in Berührung zu kommen und zweitens erlangten sie Zugang zur Zellerinnerung. Dies führte dazu, dass die Programmierung nicht an die nächste Zellgeneration weitergegeben wurde.

Laborexperimente
Vor einiger Zeit hat die Zellbiologin Dr.Candance Pert die Untersuchungen Dr. Chopras durch Laborexperimente untermauert. Sie hat festgestellt, dass durch eine verdrängte Emotion in uns eine chemische Reaktion in den Blutstrom abgegeben wird, welche bestimmte Zellrezeptoren erreichen, diese blockiert und die Zellen mit den anderen Zellen im Körper kommunikationsunfähig macht. Wenn die Blockade dieser Zellrezeptoren längere Zeit anhält und eine Krankheit im Körper auftritt, dann tendiert die Krankheit dort aufzutreten, wo sich die Blockade befindet. Umgekehrt fand sie heraus, dass die Zellrezeptoren offen bleiben, wenn eine Emotion auf gesunde Art und Weise ausgedrückt und nicht verdrängt wird.

Die Heilreise
Brandon war mit all diesen wissenschaftlichen Forschungsergebnissen vertraut und wusste, dass ihre eigene Heilreise darin bestand, die in ihrem Tumor gespeicherten Erinnerungen aufzudecken – ihr fehlte nur eine wirksame Methode. Sie konsultierte verschiedene Therapeuten und probierte mehrere Techniken aus. Während einer Sitzung bei einer Massagetherapeutin begann Brandon, ihren Tumor zu visualisieren und in diesem Moment drängte sich eine Kindheitserinnerung und die damit assoziierten, schmerzhaften Emotionen an die Oberfläche. Als Brandon diese Erinnerung erforschte, wurde ihr klar, dass sie diese nie richtig verarbeitet hatte. Ihrem Instinkt folgend, unterzog sie sich einem Prozess der kompletten Auflösung des Traumas und der Vergebung aller Beteiligten. Fast sofort verspürte sie eine Veränderung in ihrem Körper. Ihr Bauch wurde weicher und langsam flacher. Sechseinhalb Wochen nach der Diagnose waren keine Spuren mehr von ihm zu entdecken. Brandon wurde nachträglich klar, dass sie einen wirksamen Schritt-für-Schritt- Prozess gefunden hatte, um alte, traumatische, auf zellulärer Ebene gespeicherte Erinnerungen aufzudecken, aufzulösen und schließlich loszulassen. Sie sagt: “Ich glaube nicht, dass wir dem Tod entrinnen können, aber wenn unsere Seele bestimmt, dass wir uns noch länger auf dieser Erde aufhalten sollen, um zu lernen, was die Seele versucht uns zu lehren, dann glaube ich, können wir uns an The Journey oder eine andere Heilmethode wenden. Wenn uns vom Schicksal bestimmt ist zu überleben, dann kann dies dabei eine wichtige Rolle spielen.”

Ursache für Blockaden
Wir haben alle Probleme, die uns beschäftigen. Dabei müssen die Begebenheiten, die zu Blockaden führen, nicht unbedingt traumatisch sein – es können ganz alltägliche Vorfälle sein: Wir schaffen es nicht, unseren Chef um eine Gehaltserhöhung zu bitten. Wir bringen es nicht fertig, vor versammelter Hochzeitsgesellschaft eine Rede zu halten. Wir können den Tod eines geliebten Menschen nicht bewältigen. Oder es fehlt uns an Selbstsicherheit, wenn wir gebeten werden, vor einer Gruppe von Leuten aufzutreten. Warum also warten, bis die Probleme sich in einer Krankheit manifestieren?

Journey-Intensive-Wochenende
Das Journey-Wochenende ist so angelegt, dass es ein direktes und verbleibendes ERLEBEN der Journey-Methode vermittelt und gleichzeitig mit Techniken vertraut macht, die man in allen Bereichen des Lebens selbst anwenden kann. Man geht durch einen eigenen, persönlichen Selbsterfahrungsprozess. Das bedeutet, die Scheinwerfer auf die eigenen inneren unerledigten Themen zu richten, sich ihnen zu stellen und sie abzuschließen.


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