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Ausgabe Januar/Februar 2006
ADS und ADHS - (Hyperaktivität oder Konzentrationsschwäche bei Kindern) = Ritalin? - Gibt es Alternativen?

Als gängige Therapie wird Ritalin verordnet, dessen Umsatzzahlen in den vergangenen 5 Jahren geradezu explodiert sind.

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Dr. med. Ulrike Banis arbeitet mit dem Energie-Check mithilfe des Reba-Testgerätes und der psychosomatischen Energetik. Wie sie da vorgeht und welche Erfahrungen sie gemacht hat, erläutert sie in dem folgenden Artikel.

Die konventionelle Diagnostik
Die Diagnose ADS oder ADHS wird gestellt durch eine Mischung von Befragung der Eltern und Lehrer, durch Beobachtung des Kindes, bestimmte Testverfahren, die Koordination, Merkfähigkeit, Feinmotorik und andere Parameter abfragen sowie EEG, Blutuntersuchungen und andere invasive Verfahren. Hierbei wird des öfteren festgestellt, dass die Gehirnströme Auffälligkeiten aufweisen, dass im Blut bestimmte Botenstoffe fürs Gehirn fehlen und dass es dem Kind an feinmotorischen Fähigkeiten oder an Aufmerksamkeit fehlt. Durch Ritalin wird es vermeintlich ruhiger und lenkbarer, was Eltern und Lehrer als Erfolg bezeichnen. Es wundert mich, dass nicht nach den Hintergründen geforscht wird – gerade so, als genüge es, die Augen zuzumachen, um behaupten zu können, die Welt sei schwarz.

Übersehene Faktoren
Über den seelischen Hintergrund der ADS- Kinder wird zu wenig gesprochen und geforscht. Ein ebenfalls sträflich vernachlässigter Punkt ist die häusliche Lern- und Schlafsituation. Wenn ein Kind sein Schlafzimmer mit einem Fernsehapparat, einer Stereoanlage und einem Computer teilt, kann alleine der von diesen Maschinen ausgehende Elektrosmog das kindliche Gehirn jede Nacht erheblich stören. Ich kann aufgrund langjähriger Erfahrung in meiner eigenen Praxis und aufgrund zahlreicher klinischer Studien zu diesem Thema belegen, dass rund 30 % aller Symptome einer durchschnittlichen Allgemeinpraxis auf den Einfluss von Erdstrahlen und Wasseradern zurückgeführt werden kann – oder andersherum, dass 30 % aller chronisch kranken Patienten gesunden können, wenn man sie nur aus ihren gestörten Betten heraus auf einen ungestörten Bettplatz legt. Der Faktor Geopathien bei Kindern mit Verhaltensauffälligkeiten und/oder Lernstörungen liegt nach meinen Erfahrungen sogar noch höher, denn dies sind Kinder, die bereits extrem auffällig geworden sind, während andere Kinder, die “nur” unter Infektanfälligkeit oder chronischer Bronchitis leiden, immer noch zum größten Teil konventionell behandelt werden.

Vorgehensweise mit dem Reba-Testgerät
In meiner Praxis arbeite ich schwerpunktmäßig mit dem Energie-Check mithilfe des Reba-Testgerätes und der Psychosomatischen Energetik. D.h., dass jeder Patient zunächst einmal auf seinen energetischen Zustand hin untersucht wird. Mein Ziel hierbei ist es, etwas mehr über seine körperliche Fitness, seine emotionale Befindlichkeit, seine Konzentrationsfähigkeit und seine spirituelle Offenheit zu erfahren. Dies kann ich mit den Ebenen vital-emotional-mental- kausal des Rebagerätes in Kombination mit einer kinesiologischen Testmethode abfragen. Ich erhalte dadurch Werte von 0 % bis 100 % - wobei 100 % das beste Resultat ist, 0 % logischerweise den schlechtesten Wert markiert.Anschließend suche ich mithilfe verschiedener Testampullen nach den Energieblockaden dieses Menschen. Es können dies Geopathien sein, vegetative Blockaden in einzelnen Bereichen des Körpers, daran anhaftende seelische Konfliktthemen, aber auch Angsterkrankungen, Erschöpfungszustände, Organbelastungen und Herde.
Die Diagnostik wird abgerundet mit dem Medikamententest, mit dem ich die jeweils individuell passendsten Medikamente für den einzelnen Patienten suche und finde. Therapeutisch arbeite ich meist mit homöopathischen Medikamenten, aber ich verschließe mich auch der Allopathie nicht – sofern sie indiziert ist und im Test positiv anzeigt.

Praxisbeispiel
Der siebenjährige Peter ist Bettnässer und fällt seit der Kindergartenzeit durch Konzentrationsstörungen auf. Er ist bei einer Lerntrainerin, aber seine schulischen Leistungen sind weit unter Durchschnitt, obwohl der Junge einen aufgeweckten und intelligenten Eindruck macht. In seiner Freizeit spielt er mit Begeisterung Fußball. Alles, was er kompetitiv und mutig machen kann, gefällt ihm. Seine Energiewerte sind: 70/70/60/0 – erwartete Norm wäre 100/100/100/40 für vital/emotional/mental/kausal. Das bedeutet für mich, dass Peter sowohl körperlich als auch seelisch und konzentrationsmäßig nicht die Norm erfüllt, dass er aber ein überdurchschnittlich intuitives, feinfühliges und sensibles Kind ist – was die Mutter im Gespräch sofort bejaht. Seine Energieblockaden heißen “Angst” und “Panik”, die den Herzbereich blockieren. Dort ist auch das Kreislaufzentrum und der Thymus, der wichtige Aufgaben im Immunsystem zu erfüllen hat.
Ich verschreibe nach Test: Anxiovita-Tropfen, 4x5 täglich gegen die Angsterkrankung; Chavita-4-Tropfen, 2x12 täglich zur Stärkung von Kreislauf und Immunsystem; Emvita-16-Tropfen, 2x12 täglich, um den Panikkonflikt abzuschmelzen.

Paul
Sein elfjähriger Bruder Paul kommt ebenfalls wegen starker Konzentrationsstörungen zu mir. Nach Aussagen der Mutter und der Lehrerin tut er sich mit dem Lernen schwer. Im Gegensatz zu seinem Bruder macht er nur ungern Sport, ist motorisch sehr ungeschickt, hat aber große Freude an Tieren, mit denen er auch gerne zusammen ist. Auffällig ist ein deutliches Übergewicht.
Seine Energiewerte sind: 70/40/70/70. So sehe ich auf den ersten Blick, dass der Junge seelisch ziemlich niedergedrückt ist. Bei einem Erwachsenen würde man von Depression sprechen, bei Kindern machen sich niedrige Emotionalwerte eher durch Verhaltensauffälligkeiten bemerkbar. Weiter fällt auf, dass er keine optimale Konzentrationsfähigkeit auf mental hat – was seine schlechten Schulnoten nur zu erklärbar macht. Auch er ist ein äußerst sensibles und dünnhäutiges Kind, was die Mutter wiederum bestätigt und auch bei ihm finde ich eine Angsterkrankung, neben einem Konflikt mit dem Namen “Wut”, der sich im Oberbauch bemerkbar macht und dort die Verdauung stört.
Nach Test verordne ich ihm Anxiovita, 4x5 Tropfen, um die Angsterkrankung anzugehen; Chavita 3, 2x12 Tropfen, um die Verdauung im Oberbauch zu regulieren; Emvita 9, 2x12 Tropfen, um den Wutkonflikt aufzulösen.

Versteckte Ursachen
Dass zwei Kinder der gleichen Familie eine Angsterkrankung haben, spricht dafür, dass in der Familie etwas geschehen sein muss, was beide Jungs in ihrem Vertrauen erheblich erschüttert hat. Also schicke ich die beiden mit dem Rezept für ihre “Powertropfen” in die Apotheke und wende mich der Mutter zu. Ich erkläre ihr, dass beide Jungs an einer Angsterkrankung leiden und dass der eine darauf reagiert, indem er seine Wut “hinunterschluckt” und stattdessen zuviel isst, während der andere in Panik gerät und bei jeder Gelegenheit den mutigen Helden spielt, um seine Angst zu übertünchen.
Unerklärlich sei mir jedoch die Angst bei beiden – die Mutter wirke zwar etwas gestresst, aber durchaus geordnet und freundlich. Es stellt sich heraus, dass der Vater vor zwei Jahren einen „Nervenzusammenbruch” erlitten hatte und mehrere Monate im Spital war. Nun rundet sich für mich das Bild: Der Vater, Identifikationsfigur und Held für jeden Sohn, war verschwunden und es war ungewiss, ob er jemals wieder auftauchen würde – zumindest für Kinder, deren Zeitverständnis noch nicht so klar ist. Die Söhne hätten in dieser Zeit auch immer wieder nachgefragt, ob sie, die Mutter, nun auch erkranken werde und wer dann für sie da sei, ob der Vater sterben würde etc. Obwohl der Vater seit Monaten wieder zu Hause war und auch seinem Beruf wie früher nachging, war die Angst aus der Seele seiner Kinder nicht gewichen. Angst macht kopflos, sagt ein altes Sprichwort – kann es da noch verwundern, dass die Kinder in der Schule nicht mit dem Kopf bei der Sache waren? Ich vereinbarte mit der Mutter, dass sich der Vater der beiden einen Termin in unserer Praxis vereinbaren sollte, um seine seelischen Blockaden als Hintergrund seines “Zusammenbruches” ebenfalls aufzudecken.
Innerhalb von sechs Monaten war der jüngere Sohn trocken, der ältere normalgewichtig, beide mit ihren Schulleistungen zufriedenstellend und der Vater von seinen Depressionen und Ängsten befreit. Fast unnötig zu sagen, dass auch die Angsterkrankung beider Söhne nach dieser Zeit verschwunden war.

Fazit
Kinder sind in unserer Gesellschaft die schwächsten Glieder, daher auch die hilfebedürftigsten. Bei kindlichen Verhaltensauffälligkeiten und Erkrankungen genügt es daher ganz sicher nicht, nur die Symptome zu behandeln, ohne nach den versteckten Ursachen zu schauen. Mithilfe des Energie-Checks der Psychosomatischen Energetik gelingt es dagegen innerhalb kurzer Zeit, zu den wirklichen Energieblockaden vorzudringen und diese sanft und zugleich tiefgreifend anzugehen. In unserer Praxis liegt die Erfolgsrate, was die Behandlung von ADS und ADHS gemäß dem beschriebenen Schema betrifft, bei über 80 % - und dies wohlgemerkt, ohne eine einzige Verordnung von Ritalin.

Buchtipp:
Ulrike Banis: Praxis der Psychosomatischen Energetik, CoMed, 2. Aufl. 2002


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