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Ausgabe November/Dezember 2005
Die kosmische Steckdose

Der “stretchmaster” ist ein Gerät, das ursprünglich zur Steigerung der Leistungsfähigkeit von Sportlern entwickelt wurde. Angela Hagedorn berichtet über die Erfahrungen, die sie damit gemacht hat.

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Auf einer Gesundheitsmesse am Funkturm lernte ich ein Gerät namens stretchmaster kennen, mit dem an der Universität Saarbrücken Untersuchungen mit Leistungssportlern gemacht werden. Es handelt sich dabei um eine frisbeeähnliche Scheibe, die durch ihren speziellen Innenaufbau Energie auf die sie haltenden Hände übertragen und damit die in den Handflächen endenden Meridiane aktivieren soll. Dies könne man sofort z.B. durch eine bessere Leistungsfähigkeit der Muskeln nachweisen. Um es auszuprobieren, setzte ich mich auf einen Massagetisch, wo ich mich mit durchgedrückten Beinen und angezogenen Füßen so weit nach vorne beugen sollte, wie es gerade noch angenehm war – eine Übung, die ich wegen meines steifen Kreuzes hasse. Das Ergebnis war fast schon peinlich, ich kam nur bis zum Schienbein. Jetzt nahm ich den stretchmaster in Gebets-Stellung zwischen meine Handflächen, wobei die rechte Hand auf dem so gekennzeichneten Nordpol lag. Mir kribbelten die Hände und ich dachte:” Natürlich, du drückst dir durch die Armhaltung die Arterien ab, das ist der Grund.” Dann lief das Kribbeln von den entspannten(!) Knien entlang der Schienbeine zu den Füßen. Nach drei Minuten sollte ich mich wieder nach vorne beugen und kam immerhin vier Zentimeter weiter.

Körperliche Auswirkungen
Zu Hause dachte ich über den stretchmaster nach und war zunehmend überzeugt, dass beim Ausmessen vermutlich geschummelt wurde. Am nächsten Tag wollte ich es noch einmal probieren. Ich beugte mich wieder nach vorn und bestand diesmal darauf, einen Strich auf mein Bein gezeichnet zu bekommen, um einen klaren Beweis zu haben. Ich trank nun ein Glas mit energetisiertem Wasser, welches vorher drei Minuten auf dem stretchmaster gestanden hatte, wartete eine Minute und beugte mich wieder nach vorn: fünf nachgewiesene Zentimeter mehr! Dann nahm ich für drei Minuten die Scheibe in die Hände, beugte mich wieder nach vorn und kam nicht weiter als bis zu der Markierung, die ich schon mit dem Wasser erreicht hatte. Der anwesende Dozent von der Uni Saarbrücken suchte nach einem Grund für das unerwartete Ergebnis und schlug vor, den stretchmaster so zu drehen, dass meine rechte Hand auf dem Südpol lag. Ich probierte es aus …und kam noch einmal sieben Zentimeter weiter, ohne dass mein Rücken wehtat! Ich war ernsthaft beeindruckt. Die Begegnung endete damit, dass ich auch am letzten Tag der Messe Stunden an diesem Stand verbrachte, insgesamt zirka 50 Menschen im Alter von 30 bis 80 Jahren bei dem Muskeltest beobachtete und jedes Mal über das Ergebnis staunte: Das Minimum an Dehnungszunahme waren drei, das Maximum 22 Zentimeter! Am letzten Tag hatte ich durch insgesamt 4x3 Minuten 18,5 Zentimeter zugelegt und das, obwohl ich ein steifes Kreuz habe. Überzeugt von dem, was ich erlebt hatte, kaufte ich mir einen stretchmaster.

Kosmische Steckdose
Abgesehen davon, dass ich wieder meinen Yoga-Kurs besuchen kann, ohne ununterbrochen meine körperlichen Grenzen zu spüren, geschieht etwas, was mir noch sehr viel wertvoller ist: In meinen verschiedenen beruflichen Tätigkeiten bin ich immer in einer gebenden Position. Die Arbeit macht mir sehr viel Freude und ich bekomme von den Menschen auch viel zurück. Dennoch reicht das manchmal nicht aus. Ich wünschte mir oft meine eigene kleine Starkstromsteckdose, an der ich mich möglichst schnell wieder aufladen könnte. Nun habe ich sie gefunden und mache viele Experimente mit dem stretchmaster: Ich benutze ihn täglich und lege ihn mir - meist wesentlich länger als die empfohlenen 3x3 Minuten - auf die Chakren und spüre, wie die Meridiane anfangen zu pulsieren, wie gelbes Licht meinen Körper füllt. Dies alles kann ich natürlich auch mit meinen Händen allein oder mit Meditation erreichen, aber das dauert sehr viel länger und ich habe oft nicht die innere Ruhe dazu. Mit meiner “kosmischen Steckdose” beginnt der Energiezufluss sofort. Ich habe ein ganz neues Lebensgefühl, einen völlig neuen Bezug zu meinem Inneren bekommen, denn durch die kontinuierliche Aktivierung der Meridiane spüre ich mein inneres Pulsieren auch bei banalen Alltagstätigkeiten. Damit bin ich viel präsenter in meinem Leben geworden und fühle eine neue Lebensqualität, was mich sehr dankbar macht.


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