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Ausgabe September/Oktober 2004
Halloween

Lichtung Ravenstein über das traditionelle Fest

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In vorchristlichen Kulten gab es die Vorstellung, dass sich an den Berührungspunkten der Jahreszeiten Risse im Raum-Zeit-Gefüge bilden, die den Kontakt zwischen der Geisterwelt und der Welt der Sterblichen ermöglichen. Der Allerseelen- oder Allerheiligentag am 1. November ist die christliche Version des Samhuin, des keltischen Festes der Toten. Halloween oder Allerheiligenabend war deshalb ursprünglich ein Fest am Abend vor dem 1. November, das erst in späterer Zeit auf den folgenden Tag verlegt wurde. In Irland wurde die Nacht vom 31. Oktober schon vor 5000 Jahren als keltisches Fest gefeiert, bei dem Druiden die Verstorbenen des letzten Jahres ehrten. Papst Georg IV wandelte 834 n. Chr. Samhain in Allerheiligen um. In den letzten Jahren wurden auch wieder ältere Halloween-Bräuche reaktiviert. Wir stellen drei Möglichkeiten bzw. Veranstaltungen vor, wo auf frühe Traditionen zurückgegriffen wird.

“Lichtung Ravenstein”
Der Waldkraftplatz “Lichtung Ravenstein”, ein Seminar- und Heilzentrum in Friedrichshagen, lädt zum Tag der offenen Tür mit Gesängen am Lagerfeuer, Ritual im Steinkreis, Klangmassage-Minisitzungen und kleinem Konzert. Zu Halloween findet ein kleiner mittelalterlicher Markt statt mit dem Höhepunkt einer Spa-Zeremonie aus germanischer Tradition: Der Schamane André Buchheim wird sich in eine ekstatische Trance versetzen und so Botschaften der Schicksalsgöttinnen empfangen.


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