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Ausgabe September/Oktober 2004
In the Mood - Tibetan Pulsing

Nirmala Müller bietet eine Einführung in die 24 verschiedenen Energiekreise des Tibetan Pulsing.

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Tibetan Pulsing stammt ursprünglich aus den Klöstern Tibets. In ihrer modernen Anwendungsform werden die inneren Organe, die unsere unterbewusste Erfahrungswelt in sich tragen, mit Bewusstsein beleuchtet.
In unserem Alltag gibt der Verstand den Ton an. Beim Tibetan Pulsing Yoga wird das Herz zur treibenden Kraft und übernimmt das Ruder. Das Herz besitzt Unschuld, während der Verstand sich an alle möglichen Probleme heftet und uns damit zweiteilt, polarisiert. Wegen dieser Anhaftungen können wir nur die Hälfte unserer Freude, Liebe und unseres Glücks erleben. Das Herz dagegen will nicht trennen, sondern sich mit anderen Herzen vereinen und verschmelzen. Wenn zehn Leute sich an den Händen halten und den gleichen Puls spüren, vereinigen sie sich zu einem einzigen Pulsschlag. Diese so erlebbare Lebensenergie nennen wir bio-elektrisch. Es ist die gleiche Energie, die wir beim Sex erleben, und von der wir aufgrund unserer Konditionierung glauben, dass sie auf die Genitalien beschränkt sei. In Wirklichkeit ist sie in unserem gesamten Körper spürbar, und sie bedient alle Funktionen unseres Nervensystems. So wie die uns bekannte Elektrizität am Leitungsdraht entlang fließt, fließt sie an den Knochen entlang, und wir können sie als unterstützende Kraft zur Befreiung von physischem Schmerz, emotionalem Leid und den damit einhergehenden Problemen nutzen.

Schmerzliche Erinnerungen
Alle unsere persönlichen Schwierigkeiten und Ängste manifestieren sich in unserem Nervensystem in Form von negativen bio-elektrischen Blockaden, die über die Nerven mit unseren Erinnerungen an schmerzliche Eindrücke verbunden sind. Die Bilder aus der Vergangenheit stecken uns im wahrsten Sinne des Wortes in den Knochen und beeinflussen unsere Wahrnehmung der Gegenwart. Was immer wir erleben, assoziieren wir mit unseren schlechten Erinnerungen. Dieser Mechanismus, den unser Ego ursprünglich zum Schutz vor einer Wiederholung unseres Schmerzes aufgebaut hat, führt letztendlich dazu, dass wir uns in unseren Leidensmustern im Kreise drehen und immer wieder die gleichen Erfahrungen von Spannung und Angst machen.

Pulsschlag des Herzens nutzen
Tibetan Pulsing Yoga nimmt den Weg von innen nach außen, um diese Ängste aufzulösen. Der gezielt eingesetzte, permanent pulsierende positiv-elektrische Fluss des Pulsschlags unseres Herzens erlaubt uns, tiefer in die Erinnerungen an die schmerzlichen Erlebnisse einzudringen und unsere Programmierungen bewusst wahrzunehmen. Die positive bio-elektrische Energie neutralisiert die negativen elektrischen Ladungen der erinnerten Bildern und löst unsere Identifikation mit ihnen. Besser als zuvor können wir uns jederzeit an das Erlebte erinnern, ohne Hass, Traurigkeit oder Angst wiederzuerleben. Die Blockade aus Schmerz und Leid hat sich aufgelöst, die Energie fließt wieder und wir erleben Glücksgefühl und Vitalität, die Rückkehr zu unserer Essenz.


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