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Ausgabe Mai/Juni 2004
Rauhkupfer - Abschirmung und Heilwirkungen

Erfinder und Patentbesitzer Alban Pütz über die vielfältigen Heilmöglichkeiten von Rauhkupfer.

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Haidrun Schäfer: Was ist Rauhkupfer und wie kann es gegen Elektrosmog schützen?
Alban Pütz: Rauhkupfer ist ein Produkt aus geschmolzenem, aufgesprühtem Kupfer auf einem Träger wie Baumwolle oder Leinen. Die Besonderheit ist die sehr rauhe Oberfläche ähnlich einem Schmirgelpapier, die luft- und wasserdurchlässig ist. Sie hat die Eigenschaft, elektromagnetische Wellen gut zu leiten und zu absorbieren. Plattgewalztes Kupferblech kann nur reflektieren. Wenn eine Welle reflektiert wird, verliert sie aber nicht ihre Stärke. Wenn sie dagegen absorbiert wird, verliert sie ihre Stärke ähnlich wie beim Schallschutz.

Was hat es mit der Heilwirkung von Kupfer auf sich?
Die heilende Wirkung beruht auf den energetischen Wellen, die Kupfer von Natur aus in sich hat. Es gibt ein Buch von zwei russischen Professoren an der Universität von Moskau, in dem sie über die Heilkräfte des Kupfers berichten: Auf kranke Körperstellen wurden Kupferplättchen gelegt, die ohne zusätzliche Hilfe haften blieben, die der Körper also regelrecht angezogen hat, und die heilende Wirkungen hatten. Es gibt auch Überlieferungen von den Inkas über die Heilwirkung von Kupfer. Der Körper scheint mikrofeine Kupferpartikel anzuziehen, da er zu wenig davon hat. Es gibt wenig Nahrungsmittel, die kupferhaltig sind und ein Mangel führt zu Krankheiten.
Sie haben mehrere Einsatzmöglichkeiten von Rauhkupfer erfunden. Da sind zum einen die Energie- bzw. Akupressurpflaster. Was passiert da und wie können sie eingesetzt werden?
Bei dem Pflaster geht Hautschweiß durch den Kleber zum Kupfer, so dass der Kupfer sich galvanisch verändert, d.h. er beginnt, Grünspan zu entwickeln. Dieser Vorgang erzeugt mikrofeine elektrische Wellen, die ganz tief ins Gewebe eindringen. Diese Wellen sind positive, energetische Wellen. Mit keiner Creme, Schmerzmittel oder Reizpflaster kann man die Tiefenwirkung von einer elektrischen Welle erzielen. Die Akupressurpflaster können gezielt Punkte durch diese Wellen anregen und so Heilungsprozesse in Gang setzen. Zusammen mit dem Buch von Maitri Hillebrecht “Akupressur – der sanfte Weg zum Wohlbefinden” können auch Laien leicht Akupressur anwenden. Kürzlich kamen von Krankenhäusern Anfragen, inwieweit man Patienten mit der genialen Kombination Buch/Pflaster postoperativ behandeln kann, um zum einen den Heilungsprozess zu unterstützen und zum anderen die Übelkeit nach der Narkose zu vermindern sowie die Angst vor der Operation in Grenzen zu halten. Dies ist wenig arbeitsintensiv, denn das Andrücken der Pflaster ist schnell geschehen und die Punkte findet man mühelos in dem Buch.
Neben den Pflastern gibt es Bänder für Hand- und Fußgelenke. Wieso an diesen Stellen?
Viele Menschen haben an diesen Stellen Bewegungsschmerzen. Wenn man diese Stellen abschirmt, verschwinden oft die Bewegungsschmerzen und dann habe ich festgestellt, dass an diesen Stellen die Durchblutung enorm gefördert wird. Wenn man bei Krampfadern ein Band um die Füße legt, schwellen die Krampfadern an. Kalte Hände werden mit den Bändern um die Handgelenke sehr schnell warm. Bei langen Wanderungen kommt es durch den Einsatz von Fußgelenkbändern erst gar nicht zu müden Füßen. Auch Sportler berichten von geringeren Schmerzbelastungen sowie weniger Regenerationsproblemen nach Wettkämpfen.
Dank der von Ihnen entwickelten Einlegesohlen kommt es erst gar nicht zu kalten Füßen, was ich persönlich bestätigen kann. Ist auch hier das Geheimnis die verstärkte Durchblutung?Ja, die Fußreflexzonen werden stärker durchblutet und das führt zu Erwärmung.
Das Stirnband eignet sich demnach bei Kopfschmerzen?
Ja, sowohl bei Erschöpfungskopfschmerz als auch bei chronischen Migränezuständen. Auch Tinitus ist mit einem Ohrpflaster zu lindern. Für Schnarcher gibt es ein Nasenpflaster, was auch bei Schnupfen und verstopfter Nase hilft.
Warum kann man durch den Bauchgurt abnehmen?
Auch hier erfolgt eine intensive Durchblutung in diesem Bereich. Eigentlich war der Bauchgurt gedacht, um Rückenschmerzen aufzuheben, denn auf Dauer ist es zu teuer, an den schmerzenden Stellen Pflaster zu kleben, weil die Pflaster nur zwei Tage halten. Die Rückenschmerzen gingen weg und als Nebenwirkung zeigte sich, dass die Menschen an Gewicht verloren. Das hat auch wieder mit der verstärkten Durchblutung zu tun, denn auch die Verdauung wird angeregt, so dass Nahrungsmittel besser aufgenommen, verarbeitet und ausgeschieden werden können. Erfahrungen zeigen, dass die Fresswut verschwindet. Und da im Bauchbereich auch unsere Sexualität liegt, war ein weiterer Nebeneffekt ein aktiveres Sexualleben und zusätzlich konnten dank der besseren Durchblutung in diesem Bereich Männer mit Prostataproblemen Erleichterung erfahren.
Sie haben auch für Autositze Sitzauflagen entwickelt. Wie funktionieren die?
Hier kommt wieder das Phänomen der elektrischen Absorbierung ins Spiel. Der Elektrosmog kommt vom Motor. Wenn elektrische Wellen ungebremst durch den menschlichen Körper gehen, schädigen sie ihn, was sich in Form von Abgeschlagenheit oder Gelenkschmerzen bemerkbar macht. Wenn die elektrische Welle an der Sitzauflage hängenbleibt, ist das wie eine Sackgasse und es kommt zu einer Art Wellenstau, wo keine weiteren Wellen mehr Platz haben. So erkläre ich mir das. Tatsache ist, dass ich nach stundenlangen Autofahrten mit Sitzauflage völlig fit bin.
Ähnliches scheint auch für die Bettauflage zuzutreffen?
Hier kommt der Elektrosmog der Antenne von oben, dringt durch den Körper durch, so dass es zu Schlafstörungen kommen kann. Durch die Betteinlage dringt die Welle bis dahin vor und kann nicht mehr weiter, wird abgeleitet und absorbiert.
Handybesitzer können sich mit einem Handystrahlenschutzinlett schützen. Was passiert da?
Aufgrund des Inletts können keine Mobilfunkwellen in den Körper eindringen. Es ist so konstruiert, dass im unteren Teil ein elektrischer Wellenumlauf stattfindet. Die Welle muss, um ihre schädliche Wirkung zu verlieren, rund laufen. Das Inlett wird in die Handytasche eingebügelt. In der letzten Zeit gibt es die ersten Informationen von Krebserkrankungen an den Stellen, wo die Menschen ihre Handys dauernd tragen.
Wozu nützt der Lebensmittelbeutel?
Das Gleiche, was den Menschen schadet, tut auch den Pflanzen nicht gut. Wenn Obst in dem Beutel aufbewahrt wird, ist es vom Elektrosmog abgeschottet, kann sehr gut nachreifen und die Fäulnisbildung verzögert sich um das Zwei- bis Dreifache. Die zusätzliche Aufbewahrung im Kühlschrank ist noch besser. Man kann auch Wurstwaren damit wesentlich länger haltbar machen. Ich habe damit Schiffe beliefert, die in den Tropen unterwegs waren, um die Lebensmittelhaltbarkeit zu verlängern – mit Erfolg.
Welches Einsatzgebiet eignet sich für den Handschuh?
Der Handschuh hat eine wesentlich stärkere Wirkung als die Handgelenkbänder. Wenn Rheumakranke mit dem Handschuh schlafen, können sie ihre Hände am nächsten Morgen sofort bewegen. Durch die enorme Durchblutung kommt es nicht zu der Rheumasteife. Der Handschuh ist mit einem metallischen Leitfaden genäht, so dass er zu einem faradayschen Käfig wird, wo die Wellen drum herum laufen.
Als Krönung haben Sie den Abschirmschlafsack- oder Fitnesssack entwickelt. Wer sollte ihn nutzen?
Was der Handschuh an der Hand macht, bewirkt der Schlafsack am ganzen Körper. Wenn man sich in den Schlafsack legt, tun einem erst einmal die Stellen weh, die nicht in Ordnung sind. Durch die Abschottung wird deutlich, wo etwas nicht optimal funktioniert. Später kommt es dann zu einem wohligen Kribbeln und zu großer Entspannung. Der Schlafsack ist ein wunderbar unterstützendes Mittel bei Krebskranken. Wenn diese Menschen sich abschotten können, werden die Medikamente wesentlich besser verarbeitet und manchmal gehen die Metastasen sogar von selber weg. Die Chemotherapie kann problemloser bewältigt werden, denn der Schlafsack hilft, das Immunsystem zu stärken. Ich habe auch Abschirmzelte entwickelt. Wenn man sich in diese hineinbegibt, entsteht eine ähnliche Situation wie in dem Schlafsack. In dem Zelt geht kein Radio und auch kein Handy – eine elektronisch tote Zone. Und in diesem “leeren” Raum gelangt der Mensch bzw. generell alle Lebewesen in einen entspannten Zustand, in dem das Immunsystem wieder zu Kräften kommen kann.
Herr Pütz, Sie sind 65 Jahre alt und waren seit 25 Jahren nicht mehr krank. Ich danke Ihnen für das Gespräch und wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg mit Ihren Erfindungen.


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