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Ausgabe März/April 2004
Ein Ei der besonderen Art

Der Magnetit - ein magnetischer Heilstein

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Klaus Lenz vom Berliner Mineralien Zentrum hat etwas Neues aus Bangkok mitgebracht: Magnetische Steine, die als Spielzeug mit Heilwirkungen eingesetzt werden. Haidrun Schäfer hat nachgefragt.
Haidrun Schäfer: Herr Lenz, was ist das Besondere an einem Magnetit?
Klaus Lenz: Der Magnetit hat Plus- und Minuspole in sich und somit die phänomenale physikalische Eigenschaft, Metallteile anzuziehen oder selbst angezogen zu werden. Er kommt als Erz in der Natur vor und wird für die Industrie abgebaut. Die Steine, die wir verkaufen, kommen aus Utah/USA und werden zusätzlich magnetisiert und zu Handschmeichlern geschliffen.

Welche Heilwirkungen hat ein Magnetit?
Generell stärkt und schützt er das menschliche Immunsystem, verbessert die Durchblutung und dient der schnellen Zellerneuerung bei Wunden.
Eine Kundin von uns hatte Gicht und hat sich die Magnete auf die Finger gelegt. Sie positionierte den einen Stein auf die Handoberfläche und den anderen an die Unterseite. Die Magnetkraft ist so stark, dass sie sich durch die Finger anziehen. Dies bewirkte eine starke Erwärmung, so dass sie danach die Gelenke besser bewegen konnte.
Ein Kollege von uns leidet unter spontan auftretenden Kopfschmerzen. Er hält dann kurze Zeit je einen Stein an die linke und rechte Schläfe - nur dranhalten, nicht darauflegen, weil der Körper einen eigenen Magnetismus hat und die Magnete dafür eingesetzt werden, den körpereigenen Magnetismus zu aktivieren. Er hat damit gute Erfolge.
Ein anderer Kunde hatte Beschwerden mit seinem Knie. Mit einer Binde, in die er zwei Magnetsteine gewickelt hatte, wurde es deutlich besser.
Ein weiteres Einsatzgebiet ist die Entschlackung, denn die Steine ziehen Gifte aus dem Körper. Entgiftung heißt ja, dass Schlackenreste aus dem Körper transportiert werden. Die Magnete aktivieren die körpereigenen Magnetkräfte, die zur Entsorgung dieser Schlacken notwendig sind.
Also lieber gezielt einsetzen und nicht stundenlang mit sich herumtragen, etwa in den Hosentaschen?
Doch, das kann man auch machen. Wir haben Kunden, die sich mit einem längeren Kontakt der Steine topfit fühlen. Anderen reicht es nach einer Stunde und wieder andere spüren so eine Art Muskelkater nach einer gewissen Zeit. Man sollte nur aufpassen, dass keine Scheckkarte in der Nähe ist, denn die ist danach unbrauchbar.
D.h. auch Vorsicht mit elektrischen Geräten?
Ja, auf jeden Fall nicht in die Nähe von Computer, Handy oder Videocassette legen. Ein Kunde hatte die Magneten links und rechts an den Bildschirm geklebt und damit sämtliche Programme durcheinander gebracht. Deswegen sollte man die Steine auch nicht benutzen, wenn man einen Herzschrittmacher trägt.
Ich vermute, die Steine eignen sich aufgrund ihrer großen Anziehungskraft auch als Spielzeug?
Die Steine sind ein herrliches Spielzeug. Manche bringt es vom Rauchen ab, weil man damit genug zu fummeln hat. Ich habe die Steine vor einem Jahr in Bangkok kennengelernt: Die Männer – es ist ein Männerspielzeug – spielen damit überall herum. Wenn man einen rechts und einen links in die Hand nimmt und einen Meter hochwirft, so dass sie sich in der Luft kriegen, tanzen beide aufgrund dieses elipsenförmigen Schliffs mit einem sirrenden Geräusch um sich herum – man muss sie dann nur auffangen...
Vielen Dank und erquickliche Eiertage!


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