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Ausgabe Juli/August 2009
Die Einheit in der Dualität


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Erholung, Regeneration, Selbsterneuerung, inneren Ausgleich immer wieder herzustellen, kann man lernen und durch stetes Üben immer besser. Einige Tipps dazu von Monika Alice Doberstein

Es scheint mir wichtig, sich immer einmal wieder Zeit und Muße zu nehmen, um den Kontakt zur inneren Stimme aufzunehmen und sich mit Balance-Schwankungen anzufreunden. Gelangen wir in ein Ungleichgewicht, können wir uns fragen lassen: Was stimmt nicht mehr mit unserem Lebensstil? Wonach ruft meine Seele? Was könnte mir helfen, mich wieder mehr mit mir in Frieden zu fühlen?
Die schnellen Antworten versprechen oft Uneinlösbares - denn es gehören Disziplin und Willenskraft dazu, um herauszufinden, was mir eben dienlich sein kann, um mein Gleichgewicht wieder zu erlangen. Dabei kann es sehr sinnvoll sein, psychotherapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Oft sind es unbewusste Themen, die an die Ober-fläche unseres Bewusstseins drängen und so der Hintergrund für unsere Unausgewogenheit darstellen. Diese Zeichen als Hilferufe unserer Seele zu verstehen ist manchmal schwer. Aber haben wir den ersten Schritt getan, dann öffnen sich beinahe automatisch neue Türen. Hinter denen wartet dann eine Lösung, die wir alleine eben nicht finden konnten. Insofern sind wir etwas besser dran als der Seiltänzer - wir haben jemanden zur Seite, der uns auffängt, wenn wir abzustürzen drohen.
Des Weiteren brauchen wir Kontakt, Zuwendung und Austausch. Zunächst jedoch brauchen wir die Aufmerksamkeit, die es uns ermöglicht, ein „Ungleichgewicht“ zu bemerken, bevor es ausufert und uns krank werden lässt.
Mit dem Prinzip der Achtsamkeit haben wir ein einfaches Mittel zur Verfügung, um immer wieder in Balance zu kommen. Einfache Übungen helfen, unsere Wachsamkeit gegenüber ersten Anzeichen für Disharmonie zu etablieren. So haben wir genügend Kontakt zu uns selbst und können uns dadurch besser selbst helfen, wieder mit uns in Einklang zu kommen. Auch unser bewusster Atem kann uns dabei helfen, die innere Mitte wieder zu finden. In der Stille unseres Geistes kommen wir zur Ruhe und lauschen nach Innen. Dort hat unser Herz eine Antwort bereit.
Indem wir uns in einer einfachen Art und Weise darin üben, uns zu zentrieren, in Balance zu sein, tragen wir indirekt dazu bei, auch unsere Mitmenschen und die Umwelt auszubalancieren.
Singen und Berührung, die sanft und zärtlich ist, kann jeden Menschen, ja jedes Tier wieder mit sich in Einklang bringen.
Ich habe dafür einige Methoden gelernt, die ich bei mir selbst und den Menschen, die sich mir anvertrauen, praktiziere.Ich übe mich mit anderen in einer regelmäßigen Klangmeditation. Wir singen zu den Klängen der Tanpura das AUM. Wir tönen in einer sehr einfachen Art und Weise und darüber entsteht ein Raum, der uns öffnet für die Stille. Indem wir in die drei Chakren: Basischakra, Herzchakra und Stirnchakra ein A, U und M singen, werden diese Kraftzentren in eine höhere Schwingung versetzt. Diese Meditation ist außerordentlich wirksam und sie macht Spaß. Klänge erzeugen Schwingungen, die uns in unserer Körper-Geist-Seele-Einheit harmonisieren.
In der Reiki-Klangmassage, die ich aus meiner Praxis entwickelt habe, verbindet sich die heilende Energie, die aus den Händen fließt mit den Klängen der Klangschalen, die anschließend auf den Körper aufgelegt und sanft angeschlagen werden.
Diese Kombination ist optimal dazu geeignet, Körper und Geist in einen Zustand der Entspannung und Ausgewogenheit zu bringen. Dabei ist es wohltuend, einfach nur zu empfangen.
Da wir in einem dualen Zustand leben, ist die Ausbalancierung ein Akt der Rückkehr zu unseren Wurzeln. Wie im Zen die Übung der Achtsamkeit zeigt, geht es nicht um das Erreichen eines harmonischen Zustands im Sinne des positiven Denkens, sondern um eine Balance zwischen energetisch hoher und niedriger Schwingungsebene.
Dazu verhelfen uns auch die Klänge.


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