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Ausgabe Mai/Juni 2009
Geschichte der Esoterik - Teil 7 - Die "Brücke zur Freiheit"

Eine aktuelle Selbstdarstellung der "Brücke zur Freiheit", Berlin

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Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelten sich aus der „Geheimlehre“ von H.P. Blavatsky über die Weisheits-lehren der Welt (Theosophie) verschiedene Gruppen. Auch eine, die von Frau Dr. Besant und von Herrn Dr. Hartmann begründet und geleitet wurde. Diese Aktivitäten führten etwa 1930 zur Gründung der I AM Activity von Mr. Ballard in den USA.
1952 schließlich wurde durch die Weisheit der Hierarchie, die Geistige Führung der Erde, die Brücke zur Freiheit (BZF), durch das glasklare, hochschwingende Medium Geraldine Innocente mit Gruppen in der -Schweiz und Deutschland ins Leben gerufen.
Die starken energetischen Entwicklungen in den einzelnen Brückengruppen weltweit führten nach dem Übertritt des Mediums in den 60er Jahren zu Spaltungen und Trennungen mit großen, teilweise massiven Veränderungen gegenüber den Originallehren. Lediglich ein sehr kleiner Kreis innerhalb der Berliner Brückenschülerschaft blieb den Original-Kernlehren der BZF treu und lebt sie konsequent. Diesem Kreis wurde die weitere Original-Brückenarbeit übertragen. Seit 1952 ist die Original-Brückenlehre der BZF ohne Unterbrechung aktiv, hat die volle Verantwortung über die Weitergabe der Brückenlehren übernommen. 1988 bis 1990 wurden die vorhandenen Originallehren zur Vereinfachung des Selbststudiums für Brückenschüler neu gegliedert.


Kernlehren

Die Kernlehren, die dem Medium Geraldine Innocente übergeben wurden, befassen sich vorwiegend mit den geistigen Kräften und dem daraus entstehenden physischen Aufbau des Menschen; mit seinen schöpferischen Kräften, durch deren Handhabung der Einzelne seine eigene Gotteskraft in sich findet und dem energetischen Aufbau des Universums. Die Lehren erklären daher die Gesetzmäßigkeiten, d.h. die Kräfte und Energien, die hinter den Naturgesetzen im physischen wie atomaren Leben wirken. Die Texte bilden in Verbindung mit regelmäßigen medialen Belehrungen eine Brücke des Wissens, die jeden Einzelnen, wenn er sie konsequent beschreitet, zur eigenen Freiheit führt; aus der Inkarnationskette heraus in den Zustand, der allgemein als „beständiges Sein“ oder als Aufstieg bezeichnet wird.


Voraussetzungen für die Gruppenarbeit

Der BZF kann sich ein jedes erwachsene Menschenkind unabhängig von seiner Rasse, Geschlecht oder religiösen Einstellung anschließen, das aufrichtig - mit reinem Herzen – nach der universalen Wahrheit sucht, um seinen eigenen Wesenskern zu finden, der ihn von allen irdischen Täuschungen (Maya) befreit. Die direkten physischen Auswirkungen der hohen Schwingungsenergien der BZF bedingen eine gewisse Grundstabilität von jedem Gruppenmitglied: So sollte das bisherige Leben grundsätzlich geordnet – also „im Griff“- sein. Ferner bereits so viel Disziplin erreicht sein, um alle Lebensaufgaben auch handhaben zu können und mit innerer Freude das gesamte bisherige Leben positiv angegangen werden.
Oft entstehen im Leben hierbei auch starke Konflikte – sogenannte Krisen – durch die eine Seele zu geistigen Aktivitäten geführt wird. Rauchen, Alkohol und sonstige Drogen, disharmonische Aktivitäten wie z.B. das Tragen von schwarzer Kleidung, hart schwingende Musik und energetisch belastende Veranstaltungen, auch verstärktes Fleischessen etc. sollten in den Lebensaktivitäten der Probanden keinen Vorrang mehr haben.
Die grundsätzliche Bereitschaft, Positives für sich und andere bewirken zu wollen, sollte im Fühlen, Denken und Handeln der Aspiranten vorherrschen. Hierzu gehört die Bereitschaft, täglich aktiv an den eigenen ich-bezogenen Neigungen zu arbeiten, diese abzubauen und Raum für global-ethisches, soziales Verhalten zu schaffen. Auf diesem Weg, durch ein stetiges an sich Arbeiten, erfüllt der Aspirant eine der Grundaufgaben der BZF, den eigenen Charakter in sich zu „veredeln“.


Die Lehrinhalte

An erster Stelle pflegt die BZF wissenschaftliche Me-thoden der Erkenntnis, zu denen vorrangig u.a. die Wissenschaft der Meditation gehört. Ziel der BZF ist es, die gesetzmäßigen Kräfte im Materiellen, Feinstofflichen - damit im atomischen wie überatomischen Bereich - zu erkennen, verstehen und für sich und andere nutzen zu können. Diese Gesetzmäßigkeiten der Schöpfungsenergien sind daher naturbedingt konfessionsneutral – also universell. Sie finden sich in den wahren Kernlehren aller großen Religionen wieder.
In allen Lehren gibt es gemäß dem Prinzip der Duali-tät der Schöpfung offensichtliche Lehreinhalte, die jedem helfen, zum „Tor des eigenen Wesens vorzudringen“, dem persönliche Belehrungen folgen, die nach den kosmischen Gesetzen jeden entsprechend seiner Entwicklung in der Unterscheidungskraft zu Erkenntnissen, Impulsen und direkten inneren Belehrungen bis zum eigenen „Hohen Selbst“, dem Christ-Selbst der eigenen Gottenergie im Heiligen Raum des Herzens, führen.
Die BZF ist daher lediglich neutraler „Geburtshelfer“ auf dem Weg zur „Selbstfindung“.
Die Lehre der BZF besteht aus zwei Schritten, um im Fühlen, Denken und Handeln „still zu werden“ und zur inneren Ruhe zu kommen.
Erstens: Aus dieser Ruhe soll vor jeder Aktivität überlegt und unterschieden werden; zunächst zwischen gut und böse, dann richtig und falsch, schließlich zwischen göttlich aufbauenden und stofflich bindenden Gefühlen, Gedanken und Taten.
Zweitens die wissenschaftliche Meditation, die über den Versenkungsweg nach innen durch klare, bewusste Unterscheidungskraft „rechte Erkenntnisse“ aufzeigt, die – wenn sie im Herzen als richtig erkannt werden – zügig im Leben einzubinden sind.
Die Betreuung in der BZF wird grundsätzlich nur nach Rücksprache und unter Leitung der Geistigen Welt in Einzelgesprächen oder Kleingruppen durchgeführt.


Ziel der Lehre

Über diese zwei Schritte wird im Laufe der Zeit – oft über Jahre – eine Verbindung mit der sogenannten „inneren Stimme im Herzen“ entstehen. Dieser Kontakt führt in die Tiefen der Gesetze der Geistigen Wissenschaft, deren Wahrheit im Menschen lebt und „nur in ihm gefunden werden will“. Brückenschüler lernen daher, aus der medialen Kraft des eigenen inneren Herzens heraus im äußeren Leben aktiv zu wirken und schaffen auf diesem Weg in und um sich Harmonie.
Oberstes Gebot und erstes kosmisches Gesetz ist hier-bei der völlig freie Wille des Einzelnen, durch den er seinen eigenen Weg auf Grund der ihm bekannten Gesetze selbst bestimmt. Die BZF prüft aktuelle Forschungen in den verschiedenen bekannten wissenschaftlichen Disziplinen nach den ihr bekannten geistigen Gesetzmäßigkeiten. Sie sucht die gemeinsamen Nenner bzw. neue Erkenntnisse in der äußeren Wissenschaft und dokumentiert die Resultate. Mit ihren Aktivitäten ist die BZF als Gemeinschaft Geistiger Wissenschaft tätig.


Organisation

Die BZF ist keine Organisation, kennt keine Statuten, keine finanziellen Interessen. Ihre Lehren und Akti-vitäten sind individuell auf den Menschen, auf Grundlage der bekannten kosmischen Gesetze, ausgerichtet und grundsätzlich kostenfrei. Spendenaufforderungen gibt es nicht. Lediglich sogenannte reine (spontane) Liebesgaben, die aus dem Herzen des Gebenden entstehen, sind willkommen.


Unabhängigkeit

Das kosmische Gesetz des freien Willens ist oberstes Gebot unserer Gruppe. Ein Jeder kann daher jederzeit für sich entscheiden, ob er mit den errungenen Erfahrungen in der Gemeinschaft oder allein weiter arbeitet bzw. wie er diese vertieft.
Die Original BZF-Lehren können selbstverständlich auch von anderen Gruppen für ihren (eigenen) Weg genutzt werden, wenn diese die Inhalte der Lehren nicht verändern, das Urheberrecht der BZF achten und somit keinerlei widerrechtliche eigene Ansprüche wie Copyright etc. für sich erheben.

Literatur:
Die Original-BZF-Lehren liegen seit 1952 und seit 1990 neu gegliedert ausschließlich als Skripte vor.
Die Geheimlehre, H.P. Blavatsky – Übersetzung Dr. Froebe in 4 Bänden
Der Geistige Pfad, White Eagle, Der Weg zum Höheren Selbst
Jüngerschaft im Neuen Zeitalter - Alice A. Bailey
Der Bewusstsein des Atoms - Alice A. Bailey
Telepathie und Ätherkörper - Alice A. Bailey
Bhagavad-Gita (in Poesie-Form), Übersetzung Dr. Hartmann
Die Wurzeln des Yoga - Pantanjali – Hrsg. B. Bäumler


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