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Ausgabe Januar/Februar 2004
Horoskopaufstellung

Holger Faß über eine Methode der Astroenergetik

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Horoskopaufstellungen basieren auf der von Hans Hinrich Taeger in den 70er Jahren entwickelten Astroenergetik - ein Begriff, den er selbst prägte. Das zentrale Anliegen ist, „sich darum zu bemühen, die verschiedenen Energien in sich selbst zu erspüren und sich in dynamischer Wechselbeziehung mit planetarem Geschehen zu empfinden“. Holger Faß beschreibt in diesem Artikel die Hintergründe.

Horoskopaufstellung
Horoskopaufstellungen basieren auf der von Hans Hinrich Taeger in den 70er Jahren entwickelten Astroenergetik - ein Begriff, den er selbst prägte. Das zentrale Anliegen ist, „sich darum zu bemühen, die verschiedenen Energien in sich selbst zu erspüren und sich in dynamischer Wechselbeziehung mit planetarem Geschehen zu empfinden“. Holger Faß beschreibt in diesem Artikel die Hintergründe.

Die Astroenergetik ist der erste Schritt gewesen, Horoskope weder in Hinblick auf Ereignisse noch auf psychologischer Grundlage zu deuten. Vielmehr geht es dabei um das eigene Erleben, um das Finden von Ausdrucksweisen, die dem seelischen Bedürfnis des Einzelnen entsprechen. Die aufeinander bezogene Dynamik der verschiedenen Kräfte spielt dabei eine zentrale Rolle. Malen, Singen, Tanzen, Gestalten und auch Astrodrama und Horoskopstellen waren bereits bei Taeger wesentliche Bestandteile der Radix-Interpretation. Bei einer Horoskopaufstellung wird das Horoskop wie ein dynamisches Mandala gelesen und erfahren. Es zeigt den persönlichen Weg zur Mitte. Energieströme, Blockaden und Transformationswege treten deutlich zutage, denn die inneren Kräfte nehmen durch Stellvertreter Gestalt an. Astrologie geht hier direkt in den Körper und das Energiefeld des Einzelnen. Dabei schulen die Teilnehmer die Wahrnehmung für die unterschiedlichen Energiequalitäten untereinander - unabhängig davon, ob das eigene Horoskop oder das eines anderen gestellt wird.

Erfahrungsbericht einer Teilnehmerin
“Seit vielen Jahren plagt mich das Gefühl, beruflich nutzlos zu sein. Egal wie sehr ich mich auch anstrenge, ich fühle mich überflüssig. Die Astrologie lehrte mich, dass dies mit Neptun im sechsten Haus zusammenhängen kann. Aber wie damit umgehen? Bei einer Horoskopaufstellung von Holger Faß will ich mir dies genauer ansehen. Mein Horoskop wird in der Raummitte ausgelegt. Holger bittet mich in das Horoskop und ich soll vom Aszendenten durch die Häuser gehen. Wo ich etwas spüre, soll ich stehenbleiben. Ich bin aufgeregt, weiß gar nicht, ob ich überhaupt etwas spüren kann. Als ich an Neptun vorbeispaziere, merke ich jedenfalls nichts. Am MC hingegen auf einmal eine Blockade - so, als könne ich nicht mehr weitergehen. Dabei sagt mir mein Verstand etwas anderes. Dick und fett liegt Venus am Boden im zehnten Haus. Nun holt mich Holger aus dem Horoskopkreis heraus. Ich suche eine Stellvertreterin für Venus. Die Frau geht in das Horoskop. Ihr wird sehr kalt. Ich kenne das - ich bin auch eine Frostbeule. Durch gezielte Fragen und Vorschläge ist ihr Holger behilflich, Wärme zu finden. Dabei stellt sich heraus, dass Mars im ersten Haus von ihr als störend empfunden wird. Ich suche einen Mars-Stellvertreter. Zwischen beiden entsteht sofort eine Spannung. Dabei wird Mars richtig wütend auf die schwache und fröstelnde Venus. Im weiteren Verlauf gelingt es Holger, die beiden miteinander zu versöhnen, ohne dass einer seine Position aufgeben muss. Ich nehme nun wieder die Venus-Position ein und es fühlt sich deutlich besser an als am Anfang. Mir wird klar, dass ich mich selbst behindert und ausgebremst habe. Das Gefühl von Nutzlosigkeit ist gar kein Neptun-Thema, sondern hat damit zu tun, dass die an höchster Stelle stehende Venus nicht zur Geltung kommt. Sie muss mit Mars zusammenarbeiten - nicht gegen ihn. Einen ersten Eindruck davon habe ich durch die Horoskopaufstellung erhalten. Es ist ein schönes Gefühl. Und eine gute Orientierung. Es macht mir Mut, weiterzuarbeiten. Und ich habe mehr erhalten als eine Diagnose: einen möglichen Lösungsweg!”


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