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Ausgabe Mai/Juni 2010
Heilpflanzen-Tipp: Die Tollkirsche...
von Natascha von Ganski


eine Schönheit verzaubert unseren Blick

Es sei vorweg geschickt, dass die Tollkirsche botansich zur Familie der Nachtschattengewächse gehört und somit hochgiftig ist! Mütter kleiner Kinder kennen sie auch als probates Homöopatikum unter dem Namen Bellad

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In der Paracelsusmedizin (Hermetik) ist die Tollkirsche eine Pflanze, die “Seelenvergiftungen” zu reinigen vermag. Denn Nachtschattengewächse sowie Mohngewächse (hierzu zählt das bezaubernde Schöllkraut, das in der ganzen Stadt anzutreffen ist!) überwinden das “Tor des Bewusstseins”, welches inmitten des Gehirns liegt und als Thalamus bezeichnet wird. Das Tor des Bewusstseins schützt uns im Alltag vor zu vielen Eindrücken. Doch wenn der Mensch vor lauter Ängsten und Zwängen die Lust am Leben verliert und vom Gedankenkarussel ergriffen nicht mehr das sieht, was von Bedeutung ist, hilft, die spagyrische Tollkirsche den Blick für das Schöne im Leben wiederzugewinnen. Sie hilft den Blick-winkel auf die Dinge etwas zu verschieben damit der Mensch auf diese Weise zu neuen Perspektiven gelangen kann. Nachtschattengewächse bilden eine Brücke zwischen Seelenempfinden, Intellekt und körperbetonten Empfindungen. Bevor sich also Dysbalancen auf körperlicher Ebene manifestieren, auch mal an die Entschlackung der Seele und des Geistes denken! Die Tollkirsche zwickt unseren animalischen Instinkt, so dass wir wieder Lust auf Abenteuer bekommen. Das Abenteuer Leben!



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