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Ausgabe November/Dezember 2002
Reise durch den Tierkreis

Die 12 Urprinzipien aus astrologischer Sicht - Teil IX

art18260
Der astrologische Tierkreis enthält in sich eine Anleitung für den Entwicklungsweg des menschlichen Wesens zur Vervollkommnung. Jedes der 12 Tierkreiszeichen symbolisiert eine Entwicklungsstufe, die logisch auf der vorhergehenden aufbaut, so dass in jedem Zeichen die Erfahrungen der vorangegangenen als Voraussetzung für einen weiteren Entwicklungsschritt ruhen. Die hier dargestellten Bilder skizzieren die reinen Urprinzipien, die sich hinter den jeweiligen Schritten verbergen und gehen nicht auf mögliche menschliche „Verzerrungen“ ein. Der neunte Teil der 12teiligen Reise von Haidrun Schäfer handeln im Monat November von dem Schützeprinzip.

Schütze oder Jupiter - die Suche nach dem Sinn des LebensAus der Erfahrung des Skorpions, dass alles dem Gesetz der Wandlung unterliegt, erfolgt die Erkenntnis, dass auch die Seele ewig ist. Der Schütze macht sich im nächsten Schritt auf die Suche nach dem Sinn des Daseins. Dabei fragt er sowohl nach dem Sinn des Seins „Wieso sind wir auf der Erde?“ als auch nach dem Sinn des Tuns „Wieso bist du so, wie du bist?“. Er beschäftigt sich mit geistigen Fragen und interessiert sich für große Zusammenhänge. Antworten findet er in den verschiedenen Weltanschauungen und Religionen, in der Psychologie oder in den Geheimlehren. Um sein Ziel zu erreichen, muss er die Vielfalt der Realitätswahrnehmungen nachvollziehen können: Demnach ist sein Werkzeug seine Fähigkeit, verschiedenste Denkmodelle zu verstehen und auch zu akzeptieren. Der Schütze interessiert sich für fremde Kulturen, andere Religionen und fremde Welten, wobei sein Bildungsdrang grenzenlos ist. Im Inneren weiß er, dass das Leben sinnvoll ist, denn für ihn ist es selbstverständlich, dass hinter allem eine tiefere Absicht steht. Der Monat des Schützen ist der Dezember. Es ist der Monat mit den kürzesten Tagen und den längsten Nächten. Die Natur schläft. Es ist eine Zeit der inneren Einkehr. Hier kann Vertrauen wachsen, dass die schlafende Natur zu blühendem Leben erwachen wird: Auch wenn die Äste kahl sind, so liegt im Verborgenen der Samen für üppige Blüten und Früchte. Die äußere Ruhe ermöglicht dem Menschen, sich zurückzuziehen, um sich der Fülle der inneren Welten zuzuwenden. Das Zeichen des Schützen endet mit der Wintersonnenwende, der stillsten Zeit des Jahres. Die äußere Stille und Dunkelheit sind ideale Voraussetzungen, um sich den Bildern der inneren Welt zu öffnen. So wie er in der materiellen Welt weite Reisen liebt, um Fremdes zu erkunden, so erforscht er im Inneren die Vielfalt seelischer Wirklichkeiten. Der Schütze schließt den dritten Quadranten der Begegnung ab, indem er sich für andere Weltanschauungen und andere Kulturen interessiert: Woran glaubt der Moslem, der Buddhist oder der Christ? Wie unterscheiden sich die verschiedenen Religionen? Worin bestehen die Zusammenhänge zwischen meiner inneren Welt und dem, was ich außen wahrnehme? Wie beantwortet jemand am anderen Ende der Welt diese Fragen?


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