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Ausgabe Juli/August 2001
Wann schwinden die Symptome?

Infoveranstaltung zur Psychokinesiologie

art1717
Nicht immer ist der Grund für körperlich schmerzende Symptome klar zu erkennen. Mit Hilfe der Psychokinesiologie ist es möglich, die Ursachen einer psychisch-emotionalen, biochemischen oder energetischen Ebene zuzuordnen. Wolfgang Runge weiß mehr darüber.

Am Anfang eines Lebens bewegt sich die Energie noch frei und ungestört. Trotz vieler realer Schwierigkeiten bejaht der menschliche Organismus mit all seinen Gefühlen das Leben. Und dennoch gibt es bestimmte Konflikte, die sich oft schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt der Entwicklung festsetzen und damit den Energiefluss, die Gefühle und die Funktionsfähigkeit des Organismus einschränken bzw. blockieren. Es zeigen sich Symptome und für manche Menschen rücken diese in den Vordergrund, und die „Krankheit als Weg“ bestimmt den weiteren Lebenslauf. Wer der Resignation entgegenarbeitet, sucht oft lange nach dem Weg, der letztlich zu einem gewünschten Heilerfolg führt. Eine mögliche Station auf dem Weg zur Symptomfreiheit - d.h. in Richtung Gesundheit - könnte die Psychokinesiologie sein, eine von Dr. Dietrich Klinghardt entwickelte Methode.
Zunächst möchte ich Sie einladen, sich einen Moment Zeit zu nehmen: Spüren Sie in Ihrem eigenen Körper nach, welche Botschaft Ihr Körper Ihnen jetzt gerade gibt. Möglicherweise spüren Sie solche fundamentalen Bedürfnisse wie Hunger oder Durst. Dagegen können sie relativ leicht etwas tun. Sie könnten sich auch glücklich und wohl in Ihrer Haut fühlen. Vielleicht gehören Sie jedoch auch zu den Menschen, denen der Körper im Augenblick - oder gar über längere Zeit hinweg - sehr deutliche Zeichen sendet, die von Ärzten oder Psychologen als Symptome eingestuft werden: z.B. chronische Schmerzen, vorgefallene Bandscheiben, eine Blasenschwäche, der ständig wiederkehrende Juckreiz auf der Haut oder die laufende Nase aufgrund einer Pollenallergie. Diese Symptome schränken die Lebensqualität mitunter drastisch ein. Verständlicherweise sollen sie verschwinden. Doch sie tun es nicht von allein. Der Körper versucht sich über die Symptome mitzuteilen, ob Sie es wahrhaben wollen oder nicht. Er sendet eine im Symptom verschlüsselte Botschaft.
Die Psychokinesiologie vertritt die Ansicht, dass Symptome Zeichen sind, die der Körper uns gibt, Signale, die unter anderem auch auf eingeklemmte Gefühle hinweisen. Oftmals verschwindet das Symptom, wenn ein Zugang zu diesen Gefühlen eröffnet werden konnte, sei es durch Gespräch und freie Assoziation, sei es durch vertiefte Atmung und intensive Körperwahrnehmung. Es tauchen Bilder und Erinnerungen auf, die in unterschiedliche Zeiten und Situationen unseres Lebens hineinragen, eben dahin, wo die Gefühle durch bestimmte Ereignisse blockiert wurden.
Sigmund Freud hat die Hoffnung ausgesprochen, dass einmal die physiologischen Ursachen psychischer Prozesse gefunden werden. Wilhelm Reich hat in diese Richtung geforscht und den Zusammenhang zwischen den Gefühlen und der vegetativen Reaktion des Organismus gefunden. Emotionale bzw. energetische Blockaden wirken sich auf den gesamten Körper aus, auf die psychischen und körperlichen Funktionen.
Dr. Dietrich Klinghardt geht noch einen Schritt weiter. Das vegetative oder autonome Nervensystem spielt im Organismus eine besondere Vermittlerrolle. Es kann Auskunft darüber geben, auf welcher Ebene Stress im Organismus erzeugt wird. Dies kann entweder die psychisch-emotionale Ebene betreffen, worunter z.B. der aktuelle Stress mit dem Chef fällt oder die biochemische Ebene, wie Nahrungsmittelunverträglichkeit, Schwermetall- oder Lösungsmittelbelastung oder auch die energetische Ebene, wie Stress durch Elektrosmog oder Geopathie.
Das Aufdecken dieser Stressquellen ist im Rahmen der Neurobiologie - deren Herzstück die Psychokinesiologie darstellt - relativ schnell möglich. Über den sogenannten Delta-Muskeltest erhalten wir auch Zugang zu unbewusstem Material, zu dem wir sonst keinen direkten kognitiven Zugriff haben. Bestimmte Gefühle oder Worte und bestimmte Substanzen treten mit den Informationen, die in unserem Körper gespeichert sind, in Resonanz. Über diese Resonanzphänomene erhalten wir einerseits Auskunft über das, was Stress verursacht, andererseits jedoch auch darüber, was dem Organismus beim Abbau dieses Stresses hilft. Da sich hinter den meisten Symptomen ungelöste seelische Konflikte verbergen, ist die Psychokinesiologie oft das Mittel der Wahl, um die „schwersten Brocken“, die den Organismus belasten, aufzudecken und zu bearbeiten.
Derjenige, der weiß, was ihn belastet, kann entscheiden, was er damit machen will. Wer weiß, dass er keine Milch verträgt, kann die Milchprodukte meiden oder dem Körper die Gelegenheit geben, sich mit diesem Konflikt auszusöhnen (Desensibilisierung). Wer seit Jahren mit chronischer Müdigkeit zu tun hat und erfährt, dass der Körper permanent damit beschäftigt ist, die Störsignale zu verarbeiten, die von Narben oder von Schwermetallbelastungen ausgehen, der kann sich erst einmal dieser Ebene zuwenden, bevor er sich über Jahre hinweg in eine oft erfolglose psychotherapeutische Behandlung begibt, weil diese eben nicht die adäquate Ebene anspricht.
Die Psychokinesiologie kann keine Psychotherapie ersetzen, aber sie kann den Einstieg in eine solche erleichtern und wirklich abklären, welcher Weg sinnvollerweise eingeschlagen werden sollte. Auch derjenige, der keine weiterführende Psycho- oder Körpertherapie in Erwägung zieht, kann für sich von einer psychokinesiologischen Behandlung profitieren: Sind die wichtigsten Themen bearbeitet, die der Körper durch seine Symptome vorgegeben hat, dann steht die frei gewordene Lebensenergie dem Organismus wieder zur Verfügung. Und dann heißt es vielleicht „Gesundheit als Weg“. Was sagt Ihr Körper nun?


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