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Ausgabe Mai/Juni 2002
Das Gesicht des Wassers

Vortrag von Masaru Emoto

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Fotografien von gefrorenen Wasserkristallen beweisen die Kraft der Worte

Wasser - Grundvoraussetzung für alles Leben auf dieser Erde. Und gerade mit diesem Stoff tritt der japanische Wissenschaftler Masaru Emoto den Beweis der Existenz von feinstofflichen Schwingungen an. Tausende von Fotografien gefrorener Wasserkristalle zeigen, dass Wasser in der Lage ist, feinstoffliche Informationen aufzunehmen. Damit baut Masaru Emoto eine Brücke zwischen der beweispflichtigen Wissenschaft und der schwer zu erfassenden feinstofflichen Welt. Er öffnet eine Tür für eine neue Dimension unserer Wirklichkeit. Am 15. Juni kommt er nach Berlin, um seine neuesten Forschungsergebnisse vorzustellen. Haidrun Schäfer wirft einen Blick in die Welt der Kristallfotografien.

Es geschah in der Hitze des Sommers 1994, als Masaru Emoto plötzlich die verschlüsselte Antwort auf seine ihn seit Jahren beschäftigende Frage „Warum kann Wasser heilen?“ erhielt. Sie lautete: „Es gibt keine zwei identischen Schneeflocken.“ In seinen Gedanken verfolgte er die Kette des Wassers: Schnee ist gefrorener Wasserdampf. Wasserdampf ist verdunstetes Wasser. Es war immer das gleiche Wasser, nur in anderen Zustandsformen. Die Information ist aber an das Wasser gebunden, deshalb gibt es auch keine identischen Schneekristalle. Und wenn es unterschiedliche Formen für die Kristalle des Wassers gibt, dann muss auch das, was das Wasser „In-form-iert“, einen anderen Informationsgehalt haben.

So entstand die Idee, Aufnahmen von eingefrorenen Wasserkristallen zu machen. Zusammen mit Dr. Kazuya Ishibashi wagte sich Masaru Emoto in ein völlig unbekanntes Forschungsgebiet. Sie wollten durch das Einfrieren die Veränderungen dokumentieren, die das Wasser durch äußere Einflüsse erfahren hatte. An den unterschiedlichen Eiskristallen sollte sich der jeweils andere „Informationsgehalt“ des Wassers zeigen. Nach einem langen Weg voller Hindernisse und Fehlschlägen gelang es ihnen, die Kristalle des Wassers zu fotografieren.

Sie machten die unterschiedlichsten Versuche mit Leitungswasser von verschiedenen Städten, wobei die Bilder von Wasser aus Großstädten am hässlichsten waren. Auch das Berliner Leitungswasser hat keine gute Qualität. Ein anderes Gebiet waren Untersuchungen über die Wasserqualität von Flüssen. Stichproben des Fujigawa Flusses an den unterschiedlichen Stellen des Flusslaufes ergaben, dass - wie zu erwarten - die Wasserverschmutzung zunahm, je weiter man flussabwärts kam. Interessanterweise aber wiesen die Bilder an der Flussmündung wieder wunderschöne Kristalle auf. Die Forscher führen dieses Phänomen darauf zurück, dass es in dem Fluss Corbicula-Muscheln und Meergründeln gibt, die die organischen Stoffe im Fluss auffressen und so einen natürlichen Reinigungsprozess in Gang setzen. Es scheint also so etwas wie eine Selbstreinigung des Flusswassers zu geben.


Wasser hört Musik

Im weiteren Laufe der Forschungen fiel einigen Eiskristall-Fotografen unabhängig voneinander auf, dass auch die seelische und körperliche Verfassung der Betrachter einen Einfluss auf den Versuch hat. Wenn es ihnen gesundheitlich schlecht ging, gelang es ihnen nicht, schöne Kristall-Fotografien zu machen. Da alles darauf hinwies, dass Wasser sehr empfindlich auf äußere Umstände reagiert, hatte der promovierte „praktische“ Chemiker Dr. Ishibashi die Idee, dem Wasser unterschiedliche Musik vorzuspielen. Sie konstruierten eine Versuchsanordnung, in der destilliertes Wasser zwischen zwei Lautsprecher gestellt und mit Musik beschallt wurde. „Bevor wir am nächsten Morgen das Wasser gefroren, klopften wir mit dem Finger gegen die Flaschen. Unserer Erfahrung nach ist dieses Klopfen sehr wichtig, da sich die Kristalle ohne das Klopfen nicht gut entwickeln. Wenn man gegen die Flasche klopft, wird gleichzeitig die im Wasser gespeicherte Information aktiviert. Ich denke nun, dass man auch das Leben des Menschen als ein ‘Klopfen’ bezeichnen kann. Die japanische Sprache bestätigt dies in den Schriftzeichen. Dort steckt in der Mitte des japanischen Zeichens für ‘Leben’ auch das Zeichen für ‘klopfen’“, sagt Masaru Emoto. Die Ergebnisse waren faszinierend. Je nachdem, welche Musik dem Wasser vorgespielt wurde, zeigten sich erstaunliche Veränderungen. Der einfache sechseckige Kristall verändert sich zu den verschiedensten Kristallkonstruktionen, als würde er je nach Art der Musik unterschiedliche Wachstumsbestrebungen bekommen. Die folgenden Abbildungen zeigen ein paar Beispiele.


Wasser kann lesen

Von diesen Ergebnissen beflügelt, starteten die Forscher einen Versuch, ob das Wasser auf Schriftzeichen reagieren würde. Dazu füllten sie Kontrollwasser in zwei verschiedene Flaschen, wobei die eine mit einem Zettel versehen wurde, auf der das Wort „Danke“ stand und die andere mit dem Wort „Dummkopf“. Das Papier wurde so angebracht, dass die Zeichen nach innen zum Wasser zeigten, damit sie gelesen werden konnten. Wen wundert es, dass die Ergebnisse völlig unterschiedlich waren? Weitere Experimente ergaben, dass sich das Wasser am meisten über die Wortkombination „Liebe“ und „Dankbarkeit“ freute. Masaru Emoto sagt dazu: „Wenn wir mit dieser Einstellung in unser alltägliches Leben gehen würden, hätte wohl das ganze Wasser in unserem Körper - das Zellwasser, die Lymphflüssigkeit, das Blut und die Gehirnflüssigkeit - alles hätte eine solch schöne Form. Es würde wohl lebhaft in unserem Körper herumfließen und seine Aufgaben erfüllen. Es wäre sicherlich ein Verlust, diese Einstellung nicht zu übernehmen.“

Bei den Bildern des beschimpften Wassers hatte Masaru Emoto das Gefühl, als würde es sich abwenden. Es bildete überhaupt keine Kristalle und ähnelte sehr den Wasserbildern, die mit Heavy-Metal-Musik beschallt wurden.
Das Spiel mit Worten ist grenzenlos: So wurden dem Wasser nicht nur inhaltliche Mitteilungen gemacht, sondern auch Personennamen vorgestellt, was die unterschiedlichsten Bilder hervorbrachte. Einer der schönsten Kristalle ist der von Amaterasu Omikami, der zentralen Gottheit aus dem japanischen Pantheon, die auch die große Schöpfergöttin des Universums genannt wird. Interessant sind auch die ausbleibenden Kristalle bei dem Namen Adolf Hitler. Seine Bilder haben Ähnlichkeit mit denen von „Es ist zum Kotzen - ich bring dich um.“


Die Kraft der Worte hat auch Einfluss auf Mikroben

Es war ein „Laie“, der mit seinen Kindern das folgende Experiment in den eigenen vier Wänden startete: Er füllte genau dieselbe Menge gekochten Reises in zwei Gläser. Auf das eine Glas klebte er einen Zettel mit „Dummkopf“, auf das andere einen Zettel mit „Danke“. Einen Monat lang haben seine beiden Kinder zu den Gläsern gesprochen: „Als sie aus der Schule nach Hause kamen, stellten sie ihren Schulranzen ab und veranstalteten einen Wettlauf zu den Reisgläsern und sagten mit lauter Stimme ‚Danke‘ und ‚Dummkopf‘ zu dem Reis in den Gläsern. Dabei war auch interessant, dass beim ‚Danke‘ die Stimme ganz sanft wurde, beim ‚Dummkopf hatte sie auch eine passende Färbung.” Das Ergebnis kann man sehen und riechen: „Während sich der beschimpfte Reis schwarz färbte und anfing zu stinken, blieb der bedankte Reis weiß und roch süßlich. Wir haben also die Fähigkeit, mit unseren Worten die Qualität unserer Nahrungsmittel und unseres Wassers zu verbessern. „Wir können mit gesprochenen oder geschriebenen Worten unsere Nahrung und im weitesten Sinne unsere gesamte Umwelt zu etwas Gutem oder Schlechtem transformieren. Ich halte es deshalb für angebracht, dass sich Kinder bewusst mit den Mahlzeiten und den Lebensmitteln auseinandersetzen. Damit meine ich, dass sie die Dankbarkeit gegenüber der Mahlzeit nicht nur als Floskel, sondern von ganzem Herzen ausdrücken sollten.“, schlägt Masaru Emoto vor.

Mit den Fotografien der Wasserkristalle hat Masaru Emoto den Beweis für die Existenz feinstofflicher Schwingungen erbracht. „Je mehr ich mich mit Schwingungen beschäftigte, umso klarer wuchs die Erkenntnis, dass jede Energie Schwingung ist. Wo Schwingungen sind, sind auch Töne. ... Als ich darüber nachdachte, woher die Schwingungen, also diese Töne kamen, offenbarte sich mir plötzlich die Bedeutung für das Schriftzeichen „Ton“. Im Japanischen setzt sich das Schriftzeichen für Ton aus „stehen“ und „Sonne“ zusammen. D.h., wenn die Sonne aufgeht, entsteht der Ton = Schwingungen = Energie. ... Wenn man nun das Zeichen „dunkel werden“ betrachtet, dann ist der Ton hinter einem Ton verschlossen, und ich verstand auf einmal, wie man eine Welt ohne Ton dunkel nennen kann. Das kann man auch im Zusammenhang mit der Quantentheorie verstehen. Die Menschen, welche die japanischen Zeichen erfanden, mussten von all dem schon eine gewisse Vorstellung gehabt haben.“


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